Kriminalität

Bundespolizei stellt zwei Taschendiebe im Hauptbahnhof Essen

Bundespolizisten konnten im Essener Hauptbahnhof zwei polizeibekannte Langfinger stellen.

Bundespolizisten konnten im Essener Hauptbahnhof zwei polizeibekannte Langfinger stellen.

Foto: Joachim Kleine-Büning / Funke Foto Services

Essen.  Ein kriminelles Duo hat einer Reisenden aus Hamburg einen 600 Euro teuren Koffer gestohlen. Die polizeibekannten Langfinger wurden gestellt,

Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Sonntagabend im Essener Hauptbahnhof zwei einschlägig bekannte festnehmen. Die Männer sollen einer 33-jährigen Reisenden aus Hamburg einen 600 Euro teuren Koffer gestohlen haben.

Wie die Behörde am Montag berichtete, überwachten zivile Taschendiebstahlsfahnder den Dortmunder Hauptbahnhof. Dort fielen ihnen zwei Männer auf, die sich für das Gepäck von Reisenden interessierten. Nachdem im Dortmunder Hauptbahnhof ein Diebstahlsversuch auf einer Rolltreppe gescheitert war, nutzten die beiden Taschendiebe einen Intercity in Richtung Essen.

Die Täter wurden im Zug von den Fahndern observiert

Dabei wurden sie durch die Fahnder observiert. In dem Zug konnten die beiden Langfinger den Koffer einer 33-jährigen Frau aus Hamburg erbeuten. Nachdem sie mit der Beute im Essener Hauptbahnhof ausgestiegen waren, schlugen die Bundespolizisten zu und nahmen beide Männer vorläufig fest.

Den Diebstahl ihres Gepäcks hatte das Opfer mittlerweile bemerkt und sich bei den Bundespolizisten bemerkbar gemacht. Durch den Einsatz der Taschendiebstahlsfahnder blieb der Frau der Schaden von 600 Euro erspart.

Strafverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls eingeleitet

Bei der Überprüfung der beiden 21- und 24-jährigen algerischen Staatsangehörigen wurde bei dem 24-Jährigen eine norwegische 500-Kronen Banknote sichergestellt. Das Geld konnte einem Diebstahl am 11. Mai im Essener Hauptbahnhof zugeordnet werden. Die Tat wurde damals durch die Videoüberwachung im Essener Hauptbahnhof aufgezeichnet, sodass der Algerier eindeutig als Tatverdächtiger identifiziert werden konnte.

Da der Verdacht besteht, dass sich die beiden in Essen gemeldeten Männer ihren Lebensunterhalt durch die fortgesetzte Begehung von Diebstählen finanzieren, wurde ein Strafverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls eingeleitet.

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