Umweltspur

Die Linke: CDU-Bedenken zur Umweltspur „fast schon putzig“

In Düsseldorf ist eine Umweltspur eingerichtet worden. CDU und SPD kritisieren die Pläne für Essen.

In Düsseldorf ist eine Umweltspur eingerichtet worden. CDU und SPD kritisieren die Pläne für Essen.

Foto: Kai Kitschenberg

Essen.   Die Ratsfraktion der Linken in Essen befürwortet eine Umweltspur. Die Sorge der CDU um Radfahrer nennt Linken-Ratsherr Freye „fast schon putzig“.

Die Ratsfraktion der Linken bezieht Stellung zu der Kritik von CDU und SPD an der geplanten Umweltspur auf der Schützenbahn. „Die Linke hält es für hanebüchen, dass SPD und CDU jetzt schon die mögliche Einführung einer Umweltspur auf der Schützenbahn zerreden, obwohl es erst mal nur um eine einjährige Testphase geht. In dieser Testphase geht es ja gerade darum Erkenntnisse zu gewinnen, ob und wie eine Umweltspur funktionieren kann“, heißt es in einer Mitteilung. Wer nichts Neues ausprobiere, bliebe in alten Mustern stecken, sagt Ratsmitglied Wolfgang Freye.

Mit der Verkehrswende in Essen Ernst machen

CDU-Fraktionschef Jörg Uhlenbruch hatte die Sorge geäußert, die Umweltspur könne zu „gefährlichen Verkehrssituationen“ vor allem für Radfahrer führen. Freye nennt diese Sorgen „fast schon putzig“ und entgegnet: „Der derzeitige Zustand auf der Schützenbahn ist doch besonders für Radfahrer unhaltbar und völlig unzumutbar.“

Nach Ansicht der Linken müsse der Autoverkehr eingeschränkt werden, wenn der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Ingo Vogel, „mit der Verkehrswende Ernst machen“ möchte. Wolfgang Freye: „Es muss attraktiver sein, mit Bus, Bahn und Fahrrad in die Innenstadt zu fahren als mit dem Auto.“

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