Steeler Jungs

Essener Aktionsbündnis wirft Steeler Jungs Übergriff vor

Das Aktionsbündnis Essen stellt sich quer wirft den rechten Steeler Jungs einen mutmaßlich gewalttätigen Übergriff vor.

Das Aktionsbündnis Essen stellt sich quer wirft den rechten Steeler Jungs einen mutmaßlich gewalttätigen Übergriff vor.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Essen.  Das Aktionsbündnis Essen stellt sich quer wirft den rechten Steeler Jungs vor, einen Essener (20) ohne triftigen Grund geschlagen zu haben.

Das Aktionsbündnis „Essen stellt sich quer“ lastet der selbst ernannten Bürgerwehr „Steeler Jungs“einen gewalttätigen Übergriff gegen einen 20 Jahre alten Essener an. Die Tat habe sich am vergangenen Donnerstag gegen 0:20 Uhr ereignet.

Die Polizei berichtet, dass zwei 20 Jahre alte Essener – eine Frau und ein Mann – gegen 0:45 Uhr einen zufällig vorbei fahrenden Streifenwagen am Grendplatz angehalten hätten. Sie hätten angegeben, in der Sportsbar „300“, dem Stammlokal der Steeler Jungs, gewesen zu sein. Dort sei es zu verbalen Streitigkeiten gekommen. Nach Verlassen des „300“ habe ein Gast den 20-jährigen Essener mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen.

Polizei: Geschädigter behauptet, Hemd des Täters trug das Logo „Steeler Jungs“

Der 20-Jährige gab später an, von einem glatzköpfigen Mann geschlagen worden zu sein, der ein Camouflage-Hemd mit dem Aufdruck „Steeler Jungs“ trug. Nach Polizeiangaben sei der 20-Jährige unverletzt geblieben.

Nach Darstellung von Essen stellt sich quer seien die jungen Essener zufällig am „300“ vorbeigekommen. Da ihre Stammkneipe schon geschlossen war, hätten sie dort ein Bier trinken wollen. Ein Sprecher behauptet, Gäste des 300 hätten sich aggressiv gegenüber den jungen Leute verhalten und sie bezichtigt „links“ zu sein. Draußen seien sie verfolgt worden, worauf sie die Flucht ergriffen hätten.

Die Polizeisprecherin berichtet, die Beamten hätten eine Strafanzeige wegen Körperverletzung geschrieben. Der 20-Jährige sei unverletzt geblieben.

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