Wohnungsbau

Essener SPD-Fraktion kippt umstrittene Wohnbauflächen

In Haarzopf demonstrierten jüngst 900 Bürger gegen die Bebauung von Freiflächen. Die SPD hat sich in der Debatte festgelegt und schließt eine Reihe von Flächen aus.

In Haarzopf demonstrierten jüngst 900 Bürger gegen die Bebauung von Freiflächen. Die SPD hat sich in der Debatte festgelegt und schließt eine Reihe von Flächen aus.

Foto: Foto: KERSTIN_KOKOSKA

Essen.  Die Ratsfraktion der Essener SPD hat sich festgelegt. Sie schließt eine Reihe von Freiflächen von einer Wohnbebauung aus.

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Essens SPD-Chef Thomas Kutschaty und OB-Kandidat Oliver Kern hatten sich bereits öffentlich festgelegt: Eine Bebauung von Flächen in Landschaftsschutzgebieten und regionalen Grünzügen wird es mit den Sozialdemokraten nicht geben. Dem ist jetzt auch die SPD-Ratsfraktion gefolgt, indem sie eine Reihe von Flächen von der Liste potenzieller Baugebiete gestrichen hat.

Das gilt für eine Freifläche am Harscheidweg in Haarzopf wie auch für eine Reihe von Freiflächen im Großraum Borbeck. Weder an der Schacht-Kronprinz-Straße, an der Pollstraße und an der Aktienstraße in Schönebeck sollen nach dem Willen der SPD neue Häuser entstehen, noch an der Frintroper Straße am Schloss Borbeck. Am Düppenberg in Borbeck können sich die Sozialdemokraten dem Vernehmen nach allenfalls eine Randbebauung vorstellen.

Die Abstimmung mit der CDU-Ratsfraktion steht noch aus

Freiflächen an der Alten Hauptstraße und an der Holteyer Straße in Burgaltendorf will die SPD nicht antasten, da es sich auch dort um regionale Grünzüge handelt.

Die genannten Flächen waren beim Bürgerforum „Wo wollen wir wohnen?“ als mögliche Baugebiete benannt worden. Dass sie bebaut werden, scheint unwahrscheinlich. Nun, da die SPD-Fraktion sich positioniert hat. Die verabredete Abstimmung mit der CDU-Ratsfraktion steht allerdings noch aus.

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