Blaulicht

Flucht vor Polizei in Essen endet mit schwerem Auffahrunfall

Bei der Flucht vor der Polizei in Essen verunglückte ein Autofahrer und verletzte sich schwer.

Bei der Flucht vor der Polizei in Essen verunglückte ein Autofahrer und verletzte sich schwer.

Foto: Thomas Nitsche / FUNKE Foto Services

Essen.  Ein mutmaßlicher Fahrraddieb flüchtete vor der Polizei, kam aber nicht weit. Er krachte in Essen-Frohnhausen gegen eine Hauswand.

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Mit einem schweren Auffahrunfall gegen eine Hauswand endete am frühen Sonntagmorgen in Essen-Frohnhausen die Flucht eines 39 Jahre alten Autofahrers vor der Polizei.

Auslöser der Polizeiaktion sei der Anruf einer Zeugin gewesen, berichtet die Polizei. Die Frau habe beobachtet, wie ein unbekannter Mann Fahrräder an der Raumerstraße entwendet habe. Der Einsatzleitstelle beschrieb sie das Fahrzeug und gab auch das Kennzeichen an. Mehrere Streifenwagen begaben sich unmittelbar in die Fahndung nach einem silbernen Volvo, so die Polizei.

Zwei Polizeibeamte entdeckten das gesuchte Fahrzeug auf der Kreuzung Frohnhauser Straße / Rüdesheimer Straße. Sie gaben Anhaltezeichen, um den Fahrer und das Auto zu kontrollieren. Plötzlich drückte der Fahrer auf das Gaspedal und missachtete die Aufforderungen der Polizei. Nach einer kurzen Verfolgung verlor der Flüchtende, vermutlich aufgrund nasser Fahrbahn, die Kontrolle über das Fahrzeug.

Feuerwehr musste den Unfallfahrer nach Crash gegen Hauswand aus Fahrzeug befreien

Der Wagen kollidierte zunächst mit einem geparkten Auto und prallte anschließend im Bereich Leipziger Straße / Dresdener Straße gegen eine Hauswand. Die Essener Feuerwehr musste den 39-jährigen Fahrer aus dem Fahrzeug befreien. Mit schweren Verletzungen brachte ihn der Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

In Tatortnähe fanden die Beamten vermutlich die zuvor entwendeten Fahrräder, welche sie sicherstellten. Den polizeibekannten Autofahrer nahmen die Polizisten vorläufig fest, das nicht angemeldete Fahrzeug stellten sie sicher.

Zeugen, die weitere Hinweise zum beschriebenen Sachverhalt geben können, sollen sich bei der Polizei unter Telefonnummer 0201/829-0. Die Ermittlungen wegen zahlreicher strafrechtlich relevanten Verstößen und Verkehrsverstößen dauerten an, heißt es.

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