Kokerei Bottrop

Karnap von der Bodenbelastung durch Kokerei nicht betroffen

Banger Blick auf die Kokerei Bottrop, allerdings vom Gebiet der Nachbarstadt aus.

Banger Blick auf die Kokerei Bottrop, allerdings vom Gebiet der Nachbarstadt aus.

Foto: Fabian Strauch

Karnap.   Im Bottroper Süden ist das Gemüse mit hochgiftigen PAK belastet. Die Stadt Essen gibt bekannt, dass das angrenzende Karnap nicht betroffen sei.

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Über eine erhöhte Belastung mit Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) im Süden Bottrops hat die Stadt Bottrop in der vergangenen Woche informiert. Das Umweltamt der Stadt Essen und das zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) stehen zur aktuellen Situation in Bottrop im Austausch, melden beide Behörden Derzeit gehen sie nicht davon aus, dass der Essener Stadtteil Karnap betroffen ist. Grund für die Erkenntnisse sind sowohl die vorherrschenden Windrichtungen und den bisher an den südlich und östlich der Kokerei ermittelten PAK-Gehalten in Grünkohl, die gegenüber der Hintergrundbelastung nur leicht erhöht waren.

Mit Anmeldung zu einer Informationsveranstaltung

Alle Essener Bürger haben aber die Möglichkeit, unter Voranmeldung, an einer Informationsveranstaltung der Stadt Bottrop und der Bezirksregierung Münster am Montag, 3. Juni, teilzunehmen. Dieser Runde Tisch „Kokerei Bottrop“ findet um 17 Uhr im Sitzungszimmer 111 des Rathauses Bottrop, Ernst-Wilczok-Platz 1, 46236 Bottrop, statt.

Damit alle Teilnehmer zu Wort kommen können, ist die Zahl der verfügbaren Plätze begrenzt. Sollten mehr Anmeldungen als Plätze eingehen, wird über ein Losverfahren entschieden, wer teilnehmen wird. Alle Teilnehmer erhalten dann in der 22. Kalenderwoche eine entsprechende Einladung, teilt die Stadt Bottrop mit.

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