Kneipe

Essen: Kultlokal Plan B bereitet sich auf Neustart vor

Christian Gmeinwieser (l.) und Toni Link wollen die Kneipe Plan B komplett umbauen, das Konzept wollen sie aber beibehalten.

Christian Gmeinwieser (l.) und Toni Link wollen die Kneipe Plan B komplett umbauen, das Konzept wollen sie aber beibehalten.

Foto: André Hirtz / FUNKE Foto Services

Essen-Rüttenscheid.  Das Kultlokal Plan B in Essen-Rüttenscheid bereitet sich auf einen Neustart vor. Die neuen Eigentümer wollen mehr Platz anbieten.

Sie gehört zu den Traditionskneipen auf der Rü, hieß früher sogar einmal „Der Rüttenscheider“. Gemeint ist die Gaststätte Plan B, deren Türen derzeit verschlossen sind, aber nur vorübergehend. Neue Besitzer führen jetzt Regie und lassen das Lokal von Grund auf renovieren.

Betreiber in Essen-Rüttenscheid wollen 24 Biersorten vom Fass anbieten

Christian Gmeinwieser, der aus Kaiserslautern stammt, hat gemeinsam mit seinem Kompagnon Antonio Link Plan B übernommen. Beide Eigentümer bringen viel Erfahrung in der Gastronomie mit. Sie wollen die Kultkneipe keineswegs neu erfinden, sondern an Bewährtem festhalten. Dass der Gast hier unter einer Vielzahl an Biersorten auswählen kann, das soll nicht nur bleiben, sondern ausgeweitet werden. 24 unterschiedliche Marken soll es demnächst geben und alle frisch vom Fass. Deshalb soll Plan B auch den Zusatz „Ms Hops“ in Anspielung auf Hopfen erhalten. Bei den Gerichten wolle man an die Ruhrpott-Küche anknüpfen, die auch die Vorgänger gepflegt hätten, sagt Toni Link. Schnitzel in diversen Variationen sollen ebenso auf der Speisekarte stehen wie Frikadellen oder Mettwürstchen. „Wir sind bodenständig und so verstehen wir auch unsere Gastronomie.“ Das schließe aber auch mit ein, dass Cocktails und Spirituosen zum Angebot zählen. Link, der unter anderem in Dortmund das „Hopfen und Salz“ betreibt, hat dort 300 Biersorten im Programm.

Theke und Küche werden im Zuge des Umbaus an neuen Ort verlegt

Der großzügige Umbau, der bereits begonnen hat, sei vor allem den Corona-Zeiten geschuldet. Es soll zusätzlicher Platz geschaffen werden, damit auch künftig angesichts von Abstandsregeln ausreichend Sitzplätze bestehen. Dazu sei es erforderlich, die Küche wie auch die Theke an einen neuen Ort zu verlegen. Zudem solle der Innenhof neu gestaltet werden. Die Kneipe solle aber bei allen Veränderungen immer noch „das Wohnzimmer“ bleiben, für das es ein großer Teil der Gäste halten würden, betont Link. Ihm wie auch Christian Gmeinwieser sei daran gelegen, das Konzept von Vorgänger Terdisch beizubehalten. Er habe damit einen solchen Zuspruch erfahren, dass man direkt daran anknüpfen wolle, was auch ganz im Sinne der Gäste sein dürfte.

Ein ganz genauer Termin für die Wiedereröffnung lasse sich momentan noch nicht nennen, erklärt Toni Link. Nach derzeitigen Planungen soll es Ende September/Anfang Oktober so weit sein. Ziel sei es natürlich, dass der Neustart so schnell wie möglich erfolgen solle.

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