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Stadt Essen überarbeitet ihren Internet-Auftritt „essen.de“

So sieht „essen.de“ derzeit aus: Die letzte technische Erneuerung fand 2012 statt.

So sieht „essen.de“ derzeit aus: Die letzte technische Erneuerung fand 2012 statt.

Foto: Screenshot: Essen.de / Essen.de

Essen.  Die Internet-Seite der Stadt Essen, „essen.de“, wird runderneuert. Eine technisch moderne und benutzerfreundliche Version soll Mitte 2020 kommen.

Die Stadt Essen überarbeitet ihren Internet-Auftritt „essen.de“ Eine neue, benutzerfreundlichere und serviceorientiertere Version soll Mitte des nächsten Jahres starten.

Das geht aus einer Verwaltungsvorlage der Stadt hervor, mit der sich am Mittwoch der Ausschuss für Öffentliche Ordnung, Personal und Ordnung beschäftigt.

„Das Online-Angebot der Stadt Essen wird heute monatlich 915.000 Mal aufgerufen“, heißt es in einem ersten Konzept-Entwurf des Amtes für Presse und Kommunikation. Im Schnitt bleibe ein Benutzer etwas weniger als fünf Minuten auf den Seiten der Stadtverwaltung. Das ist relativ wenig. Entsprechend gehe es darum, „das Angebot den aktuellen Seh-, Aufmerksamkeits- und Nutzungsgewohnheiten anzupassen.“

Die Stadt Essen ging 1996 mit einem ersten Auftritt online

Die Stadt Essen ging 1996 – nach eigenen Angaben als eine der ersten Kommunen Deutschlands – mit einem eigenen Auftritt ins Netz. Die letzte Modernisierung der Seiten von „essen.de“ fand im Jahr 2012 statt. Vor allem die Zahl der Nutzer, die das Internet nicht am Computer, sondern am Smartphone oder mit einem Tablet-PC nutzen, ist seitdem erheblich gestiegen – und der Auftritt der Stadtverwaltung hielt nicht mit: Viele der Seiten von „essen.de“ sind nicht optimiert für die Bildschirme von Smartphones oder Tablet-Computern. „Rufen Nutzer den jetzigen Webauftritt der Stadt Essen auf so genannten mobilen Endgeräten auf, erscheint die gleiche Version wie auf dem großen Bildschirm“, heißt es. Das soll sich ändern. In den letzten sechs Monaten erfolgte bereits knapp die Hälfte der Aufrufe der Seiten von „essen.de“ auf Smartphones oder Tablets.

Schon jetzt können Internet-Nutzer auf den Seiten von „essen.de“ Termine vereinbaren bei Bürgerämtern oder dem Amt für Straßen und Verkehr. Auch Wunschkennzeichen können schon jetzt online reserviert, Anwohnerparkausweise verlängert und Briefwahlunterlagen angefordert werden – um nur einige digitale Services zu nennen, die bereits existieren. Besonders beliebt ist das neue Angebot, wilde Müllkippen online zu melden. Das gesamte Angebot soll erheblich ausgeweitet werden und in einem zentralen Service-Portal gebündelt werden. Ob dieses Service-Portal eine eigene Internet-Adresse bekommt oder an zentraler Stelle auf „essen.de“ zu finden ist, ist nach Angaben von Stadtsprecherin Silke Lenz noch offen. Künftig sollen auch Bescheide zu Hause ausgedruckt werden können, außerdem ist die Einrichtung von „E-Payment“ vorgesehen – also einer digitalen Bezahlfunktion. Ob man künftig auch Knöllchen des Ordnungsamtes direkt bei der Stadt online bezahlen kann, ist aber offenbar noch nicht geklärt.

Themen sollen nach „Lebenslagen“ sortiert werden

Grundsätzlich ist geplant, die Benutzerführung zu vereinfachen; Informationen und Daten sollen nach „Lebenslagen“ sortiert werden. Das bedeutet: Bürger sollen mit weniger Klicks zu den gewünschten Seiten kommen. „Eine Analyse der Klickwege wird zeigen, welche Informationen und Inhalte am häufigsten abgerufen werden“, kündigt das Konzept des Presseamtes an. Auch einfache Sprache, die Bürgern mit eingeschränkten geistigen Fähigkeiten das Lesen von Internet-Seiten erleichtert, soll per Knopfdruck auf vielen Seiten von „essen.de“ angeschaltet werden können.

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