Zeitplan und Namensgebung für das „Quartier am Hellweg“

Auf dem rund 9000 Quadratmeter großen Grundstück am Sachsenring/Bochumer Landstraße entsteht der Neubau, der neben Aldi, Edeka und DM Büros, Dienstleistung, Mietwohnungen und Parkflächen beherbergen soll. Die Immobilie wird laut Investor mit vier Geschossen und rund 10.000 qm Fläche geplant.

Nach der öffentlichen Auslegung der Planunterlagen wertet die Stadt zurzeit die Anregungen dazu aus. Parallel hierzu bereite das Amt für Straßen und Verkehr die öffentliche Ausschreibung der Straßenbaumaßnahme vor, erklärt Stadtsprecherin Katharina Steffens.

Der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan werde dem Rat voraussichtlich in seiner Sitzung am 24. Juni 2020 vorgelegt. „Nach vorliegender positiver Beschlussfassung erfolgt die Veröffentlichung im Amtsblatt der Stadt Essen, so dass mit der Rechtskraft des Bebauungsplanes im Juli 2020 zu rechnen ist“, erklärt sie zum zeitlichen Ablauf.

Bei der Namensgebung für den Neubau haben wiederum Mitglieder der Freisenbrucher Werbegemeinschaft mitgewirkt. Die ursprüngliche Bezeichnung „Neue Mitte“ erschien ihnen ohnehin unpassend, „das entspricht nicht der Lage im Stadtteil, da es eben nicht die Mitte ist“, erklärt Uwe Lehn von der Werbegemeinschaft. Zudem hätten sie mit dem Namen das Centro Oberhausen verbunden.

Die Bezeichnung „Quartier am Hellweg“ ist nun den Gegebenheiten im Stadtteil geschuldet und ungefähr an den Verlauf des historischen Hellwegs angelehnt: „Angeregt durch den Standort, da das Grundstück die jetzige Straße Hellweg kreuzt“, sagt Lehn zur Namensfindung.