Denkmalpflege

Zwei Millionen Euro für marode Kirche in Essen-Bergerhausen

Im Januar 2014 wurde der Turm der St. Hubertus Kirche vom Blitz getroffen.  Seitdem ist das katholische Gotteshaus ein Sanierungsfall.

Im Januar 2014 wurde der Turm der St. Hubertus Kirche vom Blitz getroffen. Seitdem ist das katholische Gotteshaus ein Sanierungsfall.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Essen.  Die denkmalgeschützte und seit langem marode Kirche in Bergerhausen erhält zwei Millionen Euro vom Bund. Das sollte die Sanierung beschleunigen.

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Gute Nachrichten aus Berlin für die St. Hubertus Kirche in Bergerhausen: Der Bund unterstützt die Instandsetzung der Kirche am Rande des Moltkeviertels mit insgesamt zwei Millionen Euro aus Denkmalschutzmitteln.

Die Kirchengebäude in Bergerhausen wurde in den Jahren 1912-1914 nach Plänen des bedeutenden rheinischen Kirchenbaumeisters Josef Kleesattel als neugotische Tuffsteinbasilika errichtet. Nach teilweiser Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie bis 1955 wieder aufgebaut und steht seit 1986 unter Denkmalschutz. Im Januar 2014 wurde der Turm der Kirche vom Blitz getroffen und brannte teilweise ab, seitdem ist das katholische Gotteshaus ein Sanierungsfall.

Am Kirchengebäude sind umfassende Sanierungsarbeiten nötig – unter anderem an den Fassadenflächen des Turmes, des südwestlichen Seitenschiffes und des Portalgiebels. Die Bundesmittel sind gesplittet in zwei Abschnitte: 500.000 Euro fließen im Jahr 2020, 1,5 Millionen Euro im Jahr 2021. Somit sollte es in den nächsten Jahren entscheidende Schritte vorangehen.

„Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, die insgesamt zwei Millionen Euro aus Berlin für die Sanierung der St. Hubertus Kirche in Bergerhausen bereitzustellen“, sagt Matthias Hauer. Die Gemeinde benötige diese Mittel dringend. „Sehr gerne habe ich mich für diese Förderung eingesetzt, um die St. Hubertus Kirche als Standort einer lebendigen, katholischen Kirchengemeinde in Bergerhausen zu erhalten.“ Die Mittel für die Sanierung stammen aus dem Etat der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, und wurden am 14. November vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bewilligt.

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