KONZERT

Cara heizt Kulturschmiede zum Band-Jubiläum ein

Cara in der Kulturschmiede     

Foto: Alexander Lück

Cara in der Kulturschmiede      Foto: Alexander Lück

Fröndenberg.   15 Jahre Cara: Der Irish-Folk-Band feiert sich hochkarätig. Die Stammgäste machen das Publikum munter. Es hätte sogar getanzt.

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Zur musikalischen Reise über die grüne Insel, aber auch weit darüber hinaus hatten am Sonntag Cara in die Kulturschmiede geladen. Und weil die fünfköpfige Band mit Vorliebe für Irland hier schon gern gesehener Stammgast ist, blieb auch zum ungewöhnlichen Konzerttermin am Sonntagabend kein Platz unbesetzt. Schließlich hatten die Musiker auch zur Feier ihres 15. Geburtstages eingeladen.

Mörderisch gute Balladen

Wenn auch nur Gudrun Walther (Geige, Akkordeon, Gesang) und Jürgen Treyz (Gitarre, Gesang) als die beiden kreativen Triebfedern (und Ehepaar) hinter der Band wirklich von Anfang an dabei sind. Mit Kim Edgar stieß vor einigen Jahren eine schottische Pianistin, Sängerin und Songwriterin, zu den hauptsächlich in Süddeutschland beheimateten Cara, die am Sonntagabend das Publikum nicht nur mit beachtlichen Deutsch-Kenntnissen („Guten Abend! Einen trockenen Weißwein bitte! Schnick-schnack-schnuck“) zum Lachen brachte, in ihren (Mörder-)Balladen hingegen eher die dunklen und morbiden Seiten des Menschseins behandelt. Ein schaurig-schöner Kontrast zu den ausgelassenen und lebensfrohen Instrumentalnummern der Band, die sofort durch rhythmisches Klatschen unterstützt wurden und bei denen lediglich bedauert werden konnte, dass die prall gefüllte Kulturschmiede keinen Platz zum Tanzen bot. Die akustische Reise ging aber weit über die grüne Insel hinaus. So erzählte Gudrun Walther zu „Land of the midnight sun“, dass er von einem Lappland-Urlaub inspiriert sei.

Atmosphärischer Höhepunkt

Eine Freude an der Musik, die ansteckte. Und die mit der tragisch endenden „Ballad of little Musgrave“ einen weiteren atmosphärischen Höhepunkt erreichen sollte. Mit dem Ellbogen-Dudelsack von Hendrik Morgenbrodt und Bodhran-Trommel von Rolf Wagels lernten die Zuhörer zudem zwei ungewöhnliche Instrumente kennen.

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