HOCHWASSER

Entwarnung: Pegel von Ruhr und Hönne sinken

Hochwasser an der Hönne am 14.12.2017 im Bereich der Hönneinsel

Foto: Arne Poll

Hochwasser an der Hönne am 14.12.2017 im Bereich der Hönneinsel Foto: Arne Poll

Menden/Fröndenberg.   Puh, noch mal gut gegangen: Die Wasserstände von Ruhr und Hönne sinken. Der Luftdruck stieg. Doch wie geht’s weiter?

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Die Hochwasser-Gefahr an Ruhr und Hönne ist vorerst gebannt. Die Pegel der beiden Flüsse sanken bis Freitagnachmittag deutlich.

Der Wasserstand der Ruhr bei Dellwig ging innerhalb von anderthalb Tagen von rund 1,90 Meter auf 1,51 Meter zurück. Das ging aus Online-Daten des Ruhrverbandes in Essen hervor.

Auch die Hönne führte deutlich weniger Wasser. Nach Angaben der Bezirksregierung in Arnsberg lag der Pegel in Menden am Freitagfrüh gegen Mitternacht noch bei 1,30 Meter. 16 Stunden später wurden lediglich 1,20 Meter gemessen.

Luftdruck steigt

Bereits am Donnerstag deutete sich Wetterbesserung an. Wie der Mendener Hobby-Meteorologe Peter Friedrich auf seiner Internetseite „www.mendenwetter.blogspot.de“ vermeldete, fielen am Donnerstag lediglich 1,1 Millimeter Regen pro Quadratzentimeter: „So wenig fiel an keiner anderen veröffentlichten Wetterstation in NRW“, hieß es.

Die Wetterlage blieb, mit feucht-milder Luft, grundsätzlich unverändert. Aber der Luftdruck stieg bei südlicher Strömung.

Damit kam am Freitag trockene Luft in die Täler von Ruhr und Hönne. Folge: Regen fiel kaum. Allerdings waren Sonnenstrahlen unverändert Mangelware.

Sonntag wird’s frisch

Für den Samstag macht Friedrich Hoffnung auf besseres Wetter. Die Sonne komme „etwas stärker zum Zuge“. Eine ähnliche Situation erwartet er für Sonntag. Mit einem kleinen Unterschied: Es soll deutlich kälter werden als bisher. Die Rede war von frischen drei Grad.

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