Neues Buch

Fröndenberg im Wandel der Zeit

Stadtarchivar Jochen von Natusius erhält viel Lob von Bürgermeister Friedrich-Wilhelms Rebbe für sein neues Buch, das die Ruhrstadt im Wandel der Zeit zeigt.

Stadtarchivar Jochen von Natusius erhält viel Lob von Bürgermeister Friedrich-Wilhelms Rebbe für sein neues Buch, das die Ruhrstadt im Wandel der Zeit zeigt.

Foto: Peter Müller

Fröndenberg.   Stadtarchivar Jochen von Nathusius erhält als Autor viel Lob für neues Buch über Fröndenberg.

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„Hochaktuell, informativ und übersichtlich“ nennt Bürgermeister Friedrich-Wilhelms Rebbe das jüngste Buch über Fröndenberg. Der Band 20 der Reihe „Städte und Gemeinden in Westfalen“ ist herausgegeben vom Landschaftsverband und gestaltet mit vielen interessanten Texten von Stadtarchivar Jochen von Nathusius. „Ich bin stolz und freue mich aufgefordert worden zu sein, diese Aufgabe zu übernehmen“, strahlt der Archivar bei der Vorstellung.

Zwei Jahre lang hat die Geographische Kommission für Westfalen im LWL unter der Leitung von Dr. Carola Bischoff an dem Werk gearbeitet und nun den vollendeten Band „Der Kreis Unna“ vorgestellt.

Die Stadt als Wasserschutzzone

Da nicht jeden Fröndenberger Leser alle zehn UN-Kommunen interessieren, gibt es die Einzelbände. Auf rund 30 Seiten wird das heutige Fröndenberg in all seinen Ausprägungen dargestellt. „Es hat sich gelohnt, das ist ein tolles Werk geworden“, freut sich Rebbe.

Sehr genau hat Von Nathusius das gegenwärtige Fröndenberg untersucht, obwohl er als Archivar eher mit der Historie befasst ist. Man findet indes auch Rückblicke, darunter ein Luftbild aus den 1950er Jahren, das die gewaltigen Veränderungen zu heute deutlich macht.

Wachstum Jahr für Jahr

Rebbe: „Früher lagen die Fabrikanlagen in der Innenstadt. Wo Industrie war, entstand ab 1980 ein neues Zentrum. Wir haben uns von der Industriegemeinde zur Dienstleistungsgesellschaft entwickelt. Trotzdem haben wir ein anständiges Gewerbesteueraufkommen.“

Die Statistiken können sich sehen lassen: Sie zeigen das jährliche Wachstum versicherungspflichtiger Jobs und Zuwachs in Handel, Gastgewerbe und Verkehr. Karten zeigen, dass fast ganz Fröndenberg eine Wasserschutzzone ist. „Das macht den Radweg an der Ruhr schwierig. Wir Städte am Oberlauf beliefern viele Gemeinden mit Wasser. Trotzdem wollen wir Fröndenberg touristisch noch besser aufstellen“, sagt Rebbe.

Gut lesbar

Viel ist über die Lage Fröndenbergs und seiner 14 Stadtteile zu erfahren. Ein geschichtlicher Überblick durchstreift die Vergangenheit der Stadt im Zeitraffer. Grafiken veranschaulichen die demografische Entwicklung und den Einwohnerschwund seit Anfang des neuen Jahrtausends. Viele weitere Aspekte werden thematisiert und Perspektiven aufgetan.

Von Nathusius ist es gelungen, die Stadt Fröndenberg in allen wichtigen Bereichen zu dokumentieren – in klarer, gut lesbarer und verständlicher Sprache. Das Buch birgt für alle, die sich für ihre Stadt interessieren, großen Gewinn.

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