Veranstaltung

„Fröndenberg Karibisch“ und Regen auf dem Marktplatz

Kein karibisches Wetter bei "Fröndenberg Karibisch?" Egal, Anna, Marlene und Erik (von links nach rechts) bauten trotzdem eine Sandburg auf dem Marktplatz.

Kein karibisches Wetter bei "Fröndenberg Karibisch?" Egal, Anna, Marlene und Erik (von links nach rechts) bauten trotzdem eine Sandburg auf dem Marktplatz.

Foto: Alexander Lück

Fröndenberg.  Die Besucher lassen sich von den Regenschauern in Fröndenberg die Stimmung nicht vermiesen. Das „Fluch der Karibik“- Double ist ein Hingucker.

Heiße Rhtyhmen, Tonnen von Sand, Schirmchengetränke, exotische Köstlichkeiten und ein echter Pirat. All das und noch viel mehr war da, um den Fröndenberger Marktplatz in ein karibisches Paradies zu verwandeln. Nur nicht das passende Wetter.

„Fröndenberg Sibirisch“ scherzte ein Besucher am Sonntagnachmittag. Das war dann natürlich auch ein Stück weit übertrieben. Aber Temperaturen, die seit dem Start von „Fröndenberg Karibisch“ am Donnerstag nur selten und mühsam überhaupt einmal in den zweistelligen Bereich kletterten sowie zwischenzeitliche Regenschauer machten es natürlich schwer, Karibik-Feeling aufkommen zu lassen.

Publikumsmagneten Captain Jack Sparrow

Aber das Wetter kann man nun mal nicht ändern, zur Premiere im vergangenen Jahr schwitzten die Besucher bei um die 30 Grad. „Natürlich sind deshalb in diesem Jahr weniger Leute gekommen. Aber die da waren, hatten viel Spaß“, lautete am Sonntagnachmittag, wo gerade mal wieder die Sonne hinter den Wolken zum Vorschein gekommen war, das Resümee des Veranstalters „Beach Projekt“.

Gerade die jüngeren Besucher hatten auch in wärmender Jacke daran Spaß, sich durch den Sand zu wühlen, der auf dem Marktplatz verstreut war. Und die verschiedenen Bands an den vier Tagen gaben mit Instrumenten und Stimmen auch ihr Bestes, die Temperaturen gefühlt noch ein wenig steigen zu lassen. Einer der Hingucker und Publikumsmagneten war auf jeden Fall am Freitagnachmittag Captain Jack Sparrow. Täuschend echt – es war nicht Johnny Depp, sondern ein Double – tippelte der aus den „Fluch der Karibik“-Filmen bekannte Pirat über den Marktplatz, hielt Schwätzchen und war ein beliebtes Selfie-Motiv. „Er hat das wahnsinnig toll gemacht, ist auf alle Leute zugegangen“, freute sich Bettina Hartwig-Labs, die das Ganze eingefädelt und mit Unterstützung der CDU möglich gemacht hatte.

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