Stadionumbau

Keine Fördermittel für Fröndenberger Sportpark Ruhr nötig

Graf-Adolf-Stadion, Graf-Adolf-Sportplatz in Fröndenberg. Foto: Martina Dinslage, WP Menden

Graf-Adolf-Stadion, Graf-Adolf-Sportplatz in Fröndenberg. Foto: Martina Dinslage, WP Menden

Foto: Martina Dinslage

Fröndenberg.   Die Politik habe signalisiert, die Mittel für den Bau des Sportparks bereitzustellen. Probleme könnte bei einer zweiten Förderrunde geben.

Der Sportpark Ruhr soll kommen, dessen ist sich Oliver Funke (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Sport, Freizeit und Städtepartnerschaft, sicher. Und das auch ungeachtet der verpassten Bundes-Fördermittel.

Zweite Runde ein Luftschloss

Für Funke sei es ärgerlich, die verpasste Chance aus Medienberichten erfahren zu haben, aber noch „betrüblicher“ sei es für die Ausschussmitglieder, dass „Fröndenberg für die Errichtung des Sportparks keine Fördergelder erhalten wird“, so Oliver Funke. Gleichzeitig sei die Aussicht auf eine zweite Förderrunde und weitere Mittel – wie sie Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Aussicht gestellt hätten – nichts weiter als ein Luftschloss, auf das sich die Stadt nicht verlassen könne.

Deshalb betont der Ausschussvorsitzende, dass es wichtig sei, dass ausreichende Mittel bereits in den Haushalt 2019 eingestellt waren. Dazu zählen Mittel für den Bau des Fußballplatzes und der Leichtathletikfläche. „Die Politik hat auch signalisiert, dass sie bereit ist, auch für 2020 Gelder einzustellen“, erklärt Funke. Dies sei ein deutliches Zeichen, dass der Sportpark Ruhr unabhängig von den Bundes-Fördermitteln kommen werde.

Nachbarstadt mit Zuschlag

Die Ruhrstadt war bei der Vergabe der Fördergelder vor zwei Wochen leer ausgegangen. Die Nachbarstadt Menden erhält für die Sanierung des maroden Huckenohl-Stadions unterdessen 3,25 Millionen Euro.

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