Schulwegsicherheit

Neuer Gehweg für Kinder aus dem Christ-König-Kiga

Innerhalb von drei Wochen soll der Gehweg an der Landstraße in Warmen verlängert und eine barrierefreie Querung angelegt sein. 

Innerhalb von drei Wochen soll der Gehweg an der Landstraße in Warmen verlängert und eine barrierefreie Querung angelegt sein. 

Foto: Janine Glormann

Warmen.   Zwei Jahre nach Unterschriftenaktion beginnen die Bauarbeiten an der Landstraße in Warmen. Eltern auf Privatweg von Anwohnern angegangen.

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Bald haben die Kinder des Kindergartens Christ-König wieder einen sicheren Weg zu ihrer Einrichtung: Die Bauarbeiten für eine Verlängerung des Gehweges an der Landstraße in Warmen haben begonnen. Der Eigentümer einer privaten Erschließungsstraße hatte Eltern und Kindern untersagt, auf seinen sicheren Weg auszuweichen.

Seit zwei Jahren kämpfen besorgte Eltern aus dem Kindergarten Christ-König in Warmen um einen sicheren Gehweg für ihre Kinder. Im Juni 2016 reichten sie eine dreiseitige Liste mit 74 Unterschriften bei der Stadt ein. In dem beigefügten Schreiben baten sie darum, die Verkehrssicherheit an der Landstraße L673 im Bereich der Ortsteile Frohnhausen/Warmen zu erhöhen.

Lange toleriert

Lange hat es gedauert, bis die Baufahrzeuge in dieser Woche endlich anrollten, um den vorhanden Gehweg um 55 Meter zu verlängern. Es hatte sogar eine Zwischenlösung gegeben, bei der Eltern und Kinder eine private Erschließungsstraße genutzt haben, „an dessen Einmündung in die Landstraße ein relativ gefahrloses Überqueren der Landstraße möglich ist“, heißt es in der Vorlage des Bau- und Verkehrsausschusses.

Lange sei von den Eigentümern des Privatweges toleriert worden, dass Eltern und Kinder diese Abkürzung nutzen. Doch dann stellte sich ein Eigentümer dieses Weges quer – im wahrsten Sinne des Wortes. „Er hat den Weg mit seinem Auto zugeparkt, Eltern angegangen und uns untersagt, den Weg mit unseren Kindern zu nutzen“, berichtet die Mutter eines Kindergartenkindes im Gespräch mit der WESTFALENPOST. „Es ist schon traurig, dass sich jemand daran stört, dass Kinderfüße da durchlaufen“, sagt sie.

Barrierefreie Querung

Dafür wird jetzt fleißig daran gearbeitet, dass die Christ-König-Kinder demnächst einen sicheren Weg zu ihrem Kindergarten gehen können. „Die Bauarbeiten müssten in drei Wochen erledigt sein“, schätzt Markus Törnig vom Team Tiefbau bei der Stadt. Einerseits werde der Weg um eben jene 55 Meter verlängert, andererseits am Ende der Verlängerung eine barrierefreie Querung angelegt. „Die Querung wird an dieser Stelle sogar ausgeleuchtet sein, weil dort eine Laterne steht“, so Törnig. Spätestens wenn der Winter kommt und der Fußweg zum Kindergarten in den dunklen Morgenstunden absolviert werden muss, werden auch die Kinder davon profitieren.

Nicht nur die Stadt, sondern auch die Eltern der Christ-König-Kinder sind hocherfreut, dass nach zwei Jahren endlich eine Lösung tatkräftig in Angriff genommen wurde: „Das ist eine Superregelung“, heißt es seitens der Eltern.

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