Radfahren

Neuer Radweg in Fröndenberg verbindet Nord und Süd

Mit der neuen Nord-Süd-Verbindung soll der Radverkehr in Fröndenberg gefördert und optimiert werden.

Mit der neuen Nord-Süd-Verbindung soll der Radverkehr in Fröndenberg gefördert und optimiert werden.

Foto: Archiv, Martina Dinslage / WP

Fröndenberg.  Ein neuer Fahrradweg soll zukünftig die Innenstadt mit der Hohenheide, Frömern und Ostbüren verbinden. Der Bau könnte noch dieses Jahr starten.

Der Förderbescheid liegt vor, die Ausschreibungen sollen in Kürze veröffentlicht werden. Und wenn alles gut läuft, könnte noch in diesem Jahr mit den ersten Arbeiten für dem Bau des Fahrradweges zwischen der Gesamtschule und den Ortsteilen Ostbüren und Frömern begonnen werden.

Die Fördergelder

Im Juli erreichte Fröndenberg die gute Nachricht, dass der Bund den Ausbau des Radverkehrsprojekts in Fröndenberg mit 797.400 Euro fördern wird. Das Geld kommt aus dem Förderprogramm „Klimaschutz durch Radverkehr“ des Bundesumweltministerium. Die Stadt Fröndenberg hatte sich mit dem Ausbau beziehungsweise Neubau eines Fahrradweges, der die Gesamtschule mit den Ortsteilen Ostbüren und Frömern sowie der Stadt Unna verbindet, um die Fördergelder beworben.

„Wir mussten uns im Verfahren durchsetzen“, spricht Beigeordneter Günter Freck von einem „sehr ordentlichen Aufwand“. Kollegen aus dem Rathaus hätten das Projekt „Klimaschutz durch Radverkehr“ auch eigens in Berlin im Ministerium vorgestellt. Letztendlich mit Erfolg. Die Gesamtmaßnahme soll rund 1,3 Millionen Euro kosten, der Bund fördert nun 70 Prozent.

Das Projekt

Der neue Weg soll der Optimierung des Radwegenetzes dienen und damit zugleich den Radverkehr fördern, so wie es auch der Verkehrsentwicklungsplan für Fröndenberg vorsieht. Der neue Radweg wird eine Länge von insgesamt sechs Kilometern haben. Er führt von der Gesamtschule aus über die Hohenheide nach Frömern und Ostbüren.

2100 Meter der Strecke werden neu gebaut und damit neue Querverbindungen geschaffen (beispielsweise zwischen Frömern und Ostbüren). 3100 Meter bereits bestehender Wege, bislang oftmals für die landwirtschaftliche Nutzung, werden qualifiziert, das heißt, ausgebaut und beschildert, so dass sie das gesamte Jahr über genutzt werden können. „Es wäre schön, wenn wir noch in diesem Jahr loslegen könnten“, sagt Markus Törnig, Team Tiefbau und Grünflächen bei der Stadt Fröndenberg. Derzeit prüfe die Vergabestelle das Leistungsverzeichnis, dann folge die Ausschreibung der Arbeiten.

Die künftigen Nutzer

Mit der neuen Nord-Süd-Verbindung soll das Radfahren im Alltag, insbesondere für Schüler, attraktiver werden. Das Konzept sieht an der Gesamtschule auch eine Radstation mit Abstellplätzen und Reparaturstation vor. „Aber auch für Freizeit und Tourismus soll der Weg eine Bereicherung sein“, erklärt Beigeordneter Freck. Zwar ist insbesondere auf der Strecke zwischen Stadtmitte und Hohenheide für Radfahrer ein ordentlicher Anstieg zu überwinden. Aber auch mit Blick darauf, dass immer mehr Radfahrer mit E-Bikes unterwegs sind, für die eine solche Topographie keine Schwierigkeit darstellt, blickt Günter Freck optimistisch in die Zukunft.

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