Neubaugebiet

Politik unzufrieden mit Bauplanung im Bereich „Hof Hacheney“

So sah es die ursprüngliche Planung vor: Mit acht Wohneinheiten sollte begonnen werden. Anschließend sollte weiterer Wohnraum im Bereich „Hof Hacheney“ entstehen. Doch die Politik wünscht sich Änderungen.

So sah es die ursprüngliche Planung vor: Mit acht Wohneinheiten sollte begonnen werden. Anschließend sollte weiterer Wohnraum im Bereich „Hof Hacheney“ entstehen. Doch die Politik wünscht sich Änderungen.

Foto: wruebel

Hohenheide.   Im Bereich „Hof Hacheney“ auf der Hohenheide soll Wohnraum entstehen. Doch es gibt Wünsche aus der Politik, wie die Pläne geändert werden sollen.

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Eigentlich sollte der Bebauungsplan für den Bereich „Hof Hacheney“ auf der Hohenheide längst an den Rat der Stadt weitergegeben werden – doch bevor es soweit ist, hat die Politik noch einige Änderungswünsche. Deswegen entschieden die heimischen Politiker einstimmig: Rahmenplan überarbeiten und dann neu präsentieren. Beigeordneter Heinz-Günter Freck gibt zu bedenken, dass man das Bauvorgaben neu denken müsste.

Eigentlich sollte der Bebauungsplan des Flurstückes 482, Flur 4, Gemarkung Fröndenberg „im beschleunigten Verfahren“ aufgestellt werden, wie es in der Ausschussvorlage heißt. „Planungsrechtliche Voraussetzungen für die Errichtung von Wohngebäuden und notwendigen Erschließungsflächen“, sollen geschaffen werden. Der Anfang sollte mit acht Einfamilienhäusern gemacht werden. Doch bevor die Fröndenberger Politik den Antrag mit einer Empfehlung an die nächsten Instanzen weitergibt, hat die heimische Politik noch zahlreiche Änderungswünsche.

Park- und Spielplätze

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt machte Gerd Greczka den Anfang: „Es gibt Leute, die nicht so zusammengepfercht leben wollen“, sagte der CDU-Chef. Matthias Büscher von den Freien Wählern ergänzte: „Das sieht aus wie Legoland, und das brauchen wir nicht.“ Der einzige Kompromiss von Greczka: „Von der Hohenheide zwei Einstiege, das ist es, was wir geben können. Den Rest hätten wir gerne überarbeitet.“ Die Politik war sich recht schnell einig, dass die Rahmenpläne überarbeitet werden sollen, doch bevor darüber abgestimmt wurde, gab es noch konstruktive Vorschläge.

„Es muss dort ausreichend Parkraum geschaffen werden für dieses riesige Baugebiet. Und ich meine nicht für die Anwohner, sondern auch für Besucher. Ansonsten ist das Chaos vorprogrammiert“, merkte Olaf Lauschner (CDU) an, beim Blick auf die bisherigen Pläne. Svenja Müller (SPD) richtete ihren Blick auf die Bedürfnisse der möglichen Bewohner für den Bereich „Hof Hacheney“: „Wo wir gerade bei Wunschkonzert sind: Der Spielplatz sollte zentral liegen, damit das Wohngebiet auch für junge Familien erreichbar und somit attraktiver ist.“

Ein Kinderspielplatz sei selbstverständlich vorgesehen, warf Bauamtsleiter Martin Kramme ein. Aber bei der Größe des Gebietes solle es bleiben: „Ich halte die Verkleinerung des Plangebietes für den Rahmenplan nicht für günstig. Diese Fläche möchten wir erschließen. Nicht alles auf einmal, aber ein Rahmenplan sollte sich mit der kompletten Fläche beschäftigen“, gab Kramme zu bedenken.

Klare Ansage

Greczka ließ die Planer wissen: „Wenn Sie uns die Planung noch einmal so vorlegen, dann werden wir die ablehnen.“ Einstimmig entschieden sich die Ausschussmitglieder für eine Überarbeitung des Rahmenplanes, die in einer der nächsten Sitzung präsentiert werden solle.

Bis es also soweit ist, dass die Bagger auf der Hohenheide anrollen, kann es noch etwas länger dauern, als geplant. Die Stadtplaner werden jetzt das Bauvorhaben den Wünschen der Politik anpassen. Allerdings, so Freck, gehe es nicht um kleine Änderungen: „Es muss vollständig neu gedacht werden.“

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