CDU-Antrag

Windmühlen-Anbau: Noch immer fehlt ein Nutzungskonzept

Noch stehen die Baumaschinen auf dem Gelände, doch der Anbau des Treffpunkts Windmühle ist fast fertiggestellt.

Foto: Martina Dinslage

Noch stehen die Baumaschinen auf dem Gelände, doch der Anbau des Treffpunkts Windmühle ist fast fertiggestellt. Foto: Martina Dinslage

Fröndenberg.   CDU-Stadtverband bemängelt fehlendes Nutzungskonzept für Erweiterungsanbau. Möblierung der neuen Räume fehlt bislang komplett.

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Im Februar 2016 stimmte der Stadtrat einer Erweiterung der Stadtteileinrichtung „Windmühle“ als Integrationseinrichtung für Flüchtlinge zu. Mittlerweile ist der Erweiterungsanbau fast fertiggestellt. Was allerdings neben dem üblichen, meist nachmittäglichen Programm mit außerschulischer Bildung, Sport, Spiel und vielem mehr für Jugendliche bald dort geschehen wird, steht weiterhin in den Sternen. Denn kurz vor Übergabe des Anbaus steht noch kein Konzept für die zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten an der Kurt-Schumacher-Straße 62.

Nun hat der CDU-Stadtverband in Person von Bettina Hartwig-Labs und Ruth Schneider einen Antrag auf Umsetzung eines Integrationskonzeptes eingereicht. Dass dies bislang offenkundig fehlt, begründet die Stadt mit der momentan vakanten Stelle eines Sozialarbeiters. Diese sei aktuell ausgeschrieben, was bei Bettina Hartwig-Labs nicht gerade für Optimismus sorgt: „Wenn diese Person irgendwann gefunden ist, dürfte es zunächst Wochen und Monate dauern, bis sie richtig eingearbeitet ist.“

Wie die Christdemokratinnen bemängeln, hätten bereits während der Bauplanung Bedürfnisse und Wünsche der künftigen Nutzer berücksichtigt und abgefragt werden müssen. Dies betrifft insbesondere den Patenschaftskreis und die Volkshochschule. „Unseres Wissens nach sind die Einrichtungen jedoch nicht in irgendwelche Planungen und Gespräche mit der Stadt involviert“, sagt Hartwig-Labs. Dies kann Rita Weißenberg, Leiterin des Teams hauptamtlich pädagogischer Mitarbeiter an der Volkshochschule Unna-Fröndenberg-Holzwickede, nur bestätigen: „Wir sind im stetigen Austausch mit der Windmühle. Was kommende Gespräche mit dem Stadtrat angeht, so wäre es wünschenswert, dass wir darin eingebunden werden.“
Die Planungen werden des Weiteren dadurch erschwert, dass auch über die Möblierung noch nicht entschieden wurde. „Dies macht zum Beispiel eine Planung von Sprach- und Integrationskursen für geflüchtete Menschen unmöglich“, heißt es im Antrag. „Man hätte sich längst darüber austauschen können, wie viele Tische, Stühle, Bänke oder Tafeln angeschafft werden müssen. Und sowas müsste auch nicht der Sozialarbeiter machen“, kritisiert Hartwig-Labs.

Möglichst wenig Leerstand

Ungeachtet der Besetzung der vakanten Position erwarten die Antragssteller eine zügige Konzeptionierung unter Einbeziehung vor allem des Patenschaftskreises. Denn: Die zweckgebundene Förderung – das Land Nordrhein-Westfalen hatte Fördergelder zur Verfügung gestellt – erlaubt nach Auffassung des CDU-Ortsverbandes „keinen Leerstand an den Vormittagen – auch nicht für einige Wochen oder Monate.“

>>>INFO: Veranstaltungen in der Windmühle

Welche Veranstaltungen die „Windmühle“ anbietet, erfahren Sie immer aktuell telefonisch unter 02373/71213 oder im Internet auf www.facebook.com/Treffpunkt-Windmühle-Kinder-und-Jugendbüro-898119916935981

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