Kultur in Buer

Akkordeonherbst und Leichenschmaus: Das Wochenendein Buer

Claudia Buder gibt ein musikalisches Gastspiel beim Akkordeonherbst in Gelsenkirchen.

Claudia Buder gibt ein musikalisches Gastspiel beim Akkordeonherbst in Gelsenkirchen.

Foto: Franziska Gerk / FUNKE Foto Services

Was ist an diesem Wochenende los im Stadtnorden? An dieser Stelle gibt es die Veranstaltungstipps für Buer und Umgebung auf einen Blick.

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Kunst begreifen

Mit dem Begreifen von Kunst ist das so eine Sache: Im übertragenen Sinne birgt es Herausforderungen, im wortwörtlichen ist es meist nicht erlaubt. Es sei denn, es steht mal wieder eine sinnliche Führung für Menschen mit Demenz auf dem Programm im Kunstmuseum Gelsenkirchen. Für das Museum ist das Angebot ein Instrument zur aktiven Teilhabe Betroffener an Kunst. Die Führung findet Freitag, 20. September, um 15.30 Uhr an der Horster Straße 5-7 statt. Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter der Rufnummer 02091694130.

Abendmusik und Leichenschmaus

Einen ganz neuen Blick auf den Hauptfriedhof wirft die Veranstaltung „Abendmusik und Leichenschmaus“. Sie begreift den Ort der Trauer als Raum für Kunst, schließt an einen informativen Rundgang über den Friedhof ein musikalisch-literarisches Programm mit kulinarischen Kleinigkeiten in der Trauerhalle an. Treffpunkt ist am Samstag, 21. September, um 16 Uhr der Haupteingang des Hauptfriedhofes an der Immermannstraße. Auf den Rundgang folgt um 17 Uhr das Programm. Die Teilnahme ist kostenlos.

Musikalische Labyrinthe

Der Akkordeonherbst im Kulturraum „Werkstatt“ geht weiter – mit einem Gastspiel der Akkordeonistin Claudia Buder und der Schauspielerin Sabine Schramm. Die beiden Frauen bieten philosophischen Tiefgang. Wort und Klang, Form und Gestalt, Geste und Stille werden zu einem Labyrinth komponiert. Musikalischer Ausgangspunkt ist dabei das Werk „Labyrinthe 1“ der Komponistin Annette Schlünz, der nach vielen überraschenden Wendungen schließlich zum Ausgang führt. Größen wie Bach, Brentano und Borges sind dabei weitere künstlerische Begleiter. Konzertbeginn ist Sonntag, 22. September, um 19.30 Uhr an der Hagenstraße 34. Eintritt: 10 Euro.

Ein Zelt in der Kirche

Ungewöhnlicher Ort – außergewöhnliche Kultur. Beides gilt stets für das „Zeltival“, das Kulturfestival in einem Zirkuszelt im Innenraum in der Christuskirche. Das dauert in diesem Jahr zwei Wochen und beginnt mit einem besonderen Konzert: Singer/Songwriter und weitere Musiker wechseln sich auf der Bühne ab, ganz spontan und ohne großen Ablaufplan. Wer wann mit wem und warum auf der Bühne stehen wird, weiß keiner so genau. Los geht es am Dienstag, 24. September, um 19.30 Uhr an der Kleine Bergstraße 1. Der Eintritt ist frei.

Nur zwei Tage später geht es weiter. Dann präsentieren sich die verschiedenen Chöre der evangelischen Epiphanias Kirchengemeinde sowie einige Solisten unter der Leitung der örtlichen Kantorin Christina Wienroth. Los geht es am Donnerstag, 26. September. Auch dieser musikalische Abend beginnt um 19.30 Uhr und kostet keinen Eintritt.

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