Raser gestoppt

78 km/h zu schnell in Gelsenkirchen: Raser erhält Fahrverbot

Die Polizei in Gelsenkirchen stoppte einen Raser in Hassel.

Die Polizei in Gelsenkirchen stoppte einen Raser in Hassel.

Foto: Roland Weihrauch / dpa

Gelsenkirchen-Hassel.  Die Einsatzkräfte in Gelsenkirchen maßen Tempo 132 im 50er Bereich: Der Mercedes-Fahrer erhält neben dem Fahrverbot drei Punkte in Flensburg.

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Bei einer Geschwindigkeitsmessungen am Dienstagmittag, 3. Dezember, hat die Polizei einen Mercedes-Fahrer in Gelsenkirchen gestoppt, der deutlich zu schnell unterwegs war.

Die Beamten kontrollierten gegen 13 Uhr an der Marler Straße in Fahrtrichtung Gelsenkirchen-Buer den Verkehr, als auf der Gegenspur ein 29-jähriger Autofahrer seinen Wagen massiv beschleunigte. Mittels Laser konnten die Einsatzkräfte eine Geschwindigkeit von 132 Stundenkilometern messen. Daraufhin fuhren sie dem Mercedes nach und stoppten den Fahrer, der bei erlaubten 50 Kilometern nach Toleranzabzug immer noch 78 Stundenkilometer zu schnell unterwegs gewesen war.

1200 Euro Sicherheitsleistung

Die Polizisten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und erhoben eine Sicherheitsleistung von 1200 Euro, da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Die Summe wurde dabei laut Polizei verdoppelt, „weil hier von vorsätzlicher Geschwindigkeitsübertretung ausgegangen werden muss“. Außerdem erhält der 29-Jährige ein zweimonatiges Fahrverbot sowie drei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg.

Die Polizei weist deshalb nochmal eindringlich darauf hin, dass Verkehrsschilder keine Empfehlung sind. Raser gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben anderer.

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