Öffentlicher Nahverkehr

Ab 2020 sind in Gelsenkirchen mehr Elektro-Busse unterwegs

Der Förderbescheid traf in Bochum bereits Ende 2018 ein, nun soll es im nächsten Jahr endlich losgehen mit der verstärkten E-Mobilität.

Der Förderbescheid traf in Bochum bereits Ende 2018 ein, nun soll es im nächsten Jahr endlich losgehen mit der verstärkten E-Mobilität.

Foto: Bogestra

Gelsenkirchen.  Auch in Gelsenkirchen will die Bogestra mehr Elektrobusse einsetzen. 22 neue sind gekauft; Ladestationen werden in Buer und Ückendorf eingebaut.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Bogestra und die Herne-Castrop-Rauxeler Verkehrsbetriebe (HCR) wollen im Sinne des Klimaschutzes und der Luftverbesserung mehr Elektrobusse im öffentlichen Nahverkehr auf die Straße bringen. 22 neue Elektrobusse (davon zwei die HCR) kaufen die Unternehmen von BYD Auto, einem der weltweit größten Elektrobusproduzenten. Die dazugehörige Ladeinfrastruktur wird auf den Bogestra-Betriebshöfen in Bochum-Weitmar, Gelsenkirchen-Ückendorf und am Zentralen Omnibusbahnhof in Buer eingebaut. Geladen werden die Busse über einen Stromabnehmer auf dem Dach.

Eintreffen werden die ersten Elektrobusse im Sommer 2020 und zunächst auf der Linie 354 in Bochum, der Linie 380 in Gelsenkirchen und in Herne zum Einsatz kommen. Die Kapazität der Akkus ermöglicht einen Einsatz auf einer Strecke von bis zu 200 Kilometern ohne Zwischenladung.

Busse steuern Haltestelle Buer/Rathaus zur Zwischenladung an

In Gelsenkirchen geht es auf der Linie 380 vom Hauptbahnhof über die Kurt-Schumacher-Straße Richtung Buer. Hier steuern die Busse zur Zwischenladung die Endhaltestelle Buer Rathaus an. Frank Baranowski, Gelsenkirchens Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Bogestra, rechnet vor: „Mit diesen Anstrengungen zur Luftreinhaltung wird die Bogestra dann rund zehn Prozent ihres Fuhrparks rein elektrisch betreiben und damit die Nummer 1 im Ruhrgebiet sein“. Die Busse sind rund zwölf Meter lang und können bis zu 80 Fahrgäste befördern.

Die Kosten für die reine Beschaffung der Busse liegen bei rund zehn Millionen Euro. Beschafft werden können die Fahrzeuge Dank der Förderung des Bundesumweltministeriums sowie des Landes NRW und des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). Die Bogestra-Vorstände Andreas Kerber und Jörg Filter blicken positiv in die Zukunft: „Wir freuen uns über das Vertrauen der Städte und werden den Weg der Elektromobilität weiter vorantreiben“.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben