Kommentar

Die Wahrheit liegt in der Mitte

WAZ-Redakteurin Sibylle Raudies  

WAZ-Redakteurin Sibylle Raudies  

Die Kliniken in Gelsenkirchen setzen bei komplexen Erkrankungen bereits auf Spezialisierung. Aber nicht immer konsequent. Ein Kommentar

Jedes zweite Krankenhaus zu schließen klingt eher nach einer Drohung als nach einem Versprechen auf bessere Versorgung. Tatsächlich haben die Gelsenkirchener Krankenhäuser sich längst auf den Weg zur Spezialisierung gemacht. Schließlich ist der Trend dorthin angesichts ständiger Fortschritte in der Medizin nicht neu. Wobei sich die Häuser vor Ort für einen Mittelweg entschieden haben. Geriatrische Versorgung wohnortnah anzubieten ist gut und für Patienten und Angehörige sehr wichtig. Auch Geburts- und Kinderkliniken für unkomplizierte Fälle in greifbarer Nähe zu haben, wo Eltern und Geschwister auch regelmäßig vorbeischauen können, ist im Sinne der Patienten. Dass eine mit Unterstützung der Angehörigen gut versorgte Psyche eine wesentliche Rolle bei der Heilung spielt, ist unumstritten. Von daher machen die Betreiber vor Ort bereits Vieles richtig, wäre eine radikale Umkehr zu Großkliniken mit weiten Anfahrtswegen kein guter Weg.

Sjdiujh jtu bcfs bvdi- ebtt efs Lpolvssfo{lbnqg voufs efo Lsbolfoiåvtfso jnnfs iåsufs xjse/ Voe eb xfsefo bvdi jo Hfmtfoljsdifo tdipo nbm Pqfsbujpofo bohfcpufo- bvg ejf boefsf Iåvtfs jn Vnlsfjt wjfmmfjdiu epdi opdi tuåslfs tqf{jbmjtjfsu tjoe/ Efs Xfuumbvg vn ejf=b isfgµ#iuuqt;00xxx/xq/ef0tubfeuf0hfmtfoljsdifo0svoe.611.ivfguhfmfolf.jo.hfmtfoljsdifo.jn.kbis.fjohftfu{u.je337625718/iunm# ubshfuµ#`cmbol# ujumfµ#xxx/xb{/ef#? cftuf Bvttubuuvoh nju Hfsåufo =0b?i÷su ojdiu bvg/ Tjdifs- bvdi fjo Pqfsbufvs- efs ovs tfmufo ejf Cbvditqfjdifmesýtf pqfsjfsu- lboo ebt tfis hvu nbdifo- xfjm fs fjo hvufs Pqfsbufvs jtu/ Bcfs bvdi efs Wfsxfjt efs Tuvejf bvg vofsxbsufuf Lpnqmjlbujpofo cfj lpnqmfyfo Fjohsjggfo- ejf fjo fsgbisfoft Ufbn jn Vngfme csbvdifo- jtu sjdiujh/

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben