Blaulicht

Gelsenkirchen: Polizei stoppt Flüchtigen nach Beleidigung

Ein 29-jähriger Mann hat einen Kioskbetreiber in Gelsenkirchen-Bulmke-Hüllen beleidigt und wurde auf der Flucht von der Polizei gestoppt.

Ein 29-jähriger Mann hat einen Kioskbetreiber in Gelsenkirchen-Bulmke-Hüllen beleidigt und wurde auf der Flucht von der Polizei gestoppt.

Gelsenkirchen-Bulmke-Hüllen.  Die Polizei verfolgte einen 29-Jährigen, der zuvor einen Kioskbetreiber beleidigt hatte. Auf der Wache musste der Mann eine Blutprobe abgeben.

Nachdem ein Mann am Mittwochvormittag, 8. Juli, in einem Kiosk auf der Wanner Straße in Gelsenkirchen-Bulmke-Hüllen den Kioskbetreiber beleidigt hatte, lieferte er sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.

Der 29-Jährige hatte den Kiosk um 10 Uhr betreten - ohne einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Als ihn der 44-jährige Betreiber des Kiosks darauf ansprach, beleidigte er ihn. Der Kioskbetreiber verständigte die Polizei.

Gelsenkirchen: Polizei stoppt den Flüchtigen

Der Kunde versuchte, mit seinem Auto zu fliehen. Er reagierte nicht auf Anhaltezeichen der Polizisten und fuhr davon. Die Polizisten folgten ihm über die Wanner Straße, die Straße „Auf dem Graskamp“ bis zu einem Hinterhof am Heinrichplatz.

Hier parkte der Mann sein Fahrzeug. Als er seine Flucht zu Fuß fortsetzen wollte, konnten ihn die Beamten einholen. Er konnte sich nicht ausweisen und hatte keine erforderliche Fahrerlaubnis. Die Polizei nahm ihn mit zur Wache. Ein von ihm freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief positiv. Zudem entnahm ein Arzt dem Mann zwei Blutproben.

Da er keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland nachweisen konnte, musste er eine Sicherheitsleistung entrichten, bevor er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Wache verlassen konnte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

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