Provital-Studio

Grüne machen Studio-Schließung zum Thema im Sportausschuss

Die Anschaffung von Geräten für den Kardio-Sport  im Sportzentrum wurde einst bezuschusst. Der Rat der Stadt Gelsenkirchen gab dafür 2013 insgesamt 25.000 Euro frei.

Die Anschaffung von Geräten für den Kardio-Sport im Sportzentrum wurde einst bezuschusst. Der Rat der Stadt Gelsenkirchen gab dafür 2013 insgesamt 25.000 Euro frei.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Schalke.  Die Gelsenkirchener Grünen wollen Aufklärung zu den Kosten-Gründen, die zum Ende des Provital-Studios führen. Ihr Forum: Der Sportausschuss.

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Mit zwei Anträgen für den Ausschuss für Sportentwicklung und Prävention am 9. Oktober reagiert die Ratsfraktion der Grünen auf die angekündigte Schließung des Provital-Studios. Zudem hat die Fraktion einen Brief mit neun Fragen an den Gelsensport-Geschäftsführer Günter Pruin geschrieben, auf die sie sich Antworten erhofft, beispielsweise zur Zahl der Vertragskunden, zu Marketingmaßnahmen oder zu möglichen Zuschüssen.

„Wir hätten es begrüßt, wenn Gelsensport im Vorfeld über die defizitäre Entwicklung informiert hätte. Denn auch uns ist bekannt, dass Provital neben seiner Funktion als klassische Trainingsstätte auch für das betriebliche Gesundheitsmanagement von Relevanz ist.“ Daher, so David Fischer, sportpolitischer Sprecher der Grünen, gehe es „gar nicht, dass die Politik völlig ahnungslos ist und wir als Ausschuss nichts erfahren.“ Die Hintergründe und „betriebswirtschaftlichen Kennzahlen“ des Studios sollen daher in der nächsten Sitzung erläutert werden.

50.000 Euro aus der Sportpauschale

Mit städtischen Mitteln wurde das Gesundheits-Angebot realisiert. 50.000 Euro seien demnach am 19. Mai 2010 einstimmig im Sportausschuss aus der Sportpauschale für die Gesundheitsprävention bewilligt worden. Das Geld wurde am Schürenkamp nicht voll verausgabt. 12.000 Euro der Gesamtsumme konnten am 2. März 2011 vom Ausschuss für andere Sportprojekte freigegeben werden.

Mehrheitlich (ohne Zustimmung der Grünen) wurde im Mai 2013 ein Nachschlag bewilligt: 25.000 Euro Zuschuss für eine Ergänzungsausstattung, konkret hier: Geräte für den Kardiosport.

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