Schwerpunktkontrollen

Kontrollen am Bahnhof: Intensivtäter, Heroin, Springmesser

Ein Beamter der Bundespolizei kontrolliert einen jungen Mann.

Ein Beamter der Bundespolizei kontrolliert einen jungen Mann.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen-Altstadt.  Bei Schwerpunktkontrollen am Gelsenkirchener Hauptbahnhof wehrte sich ein 17-Jähriger, zudem wurden Heroin und ein Springmesser sichergestellt.

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Bundespolizisten führten am Mittwoch erneut Schwerpunktkontrollen im Gelsenkirchener Hauptbahnhof durch. Dabei leistete ein 17-Jähriger Widerstand, zudem wurden Heroin und ein gefährliches Springmesser sichergestellt.

Beamtenbeleidigung: „Bullenschweine“

Während der Überprüfung des Jugendlichen beleidigte der 17-Jährige die Beamten als „Bullenschweine“ und weigerte sich, sich auszuweisen. Als er mit auf die Wache kommen sollte, wehrte er sich auch dagegen. Aller Widerstand half ihm am Ende jedoch nicht, seine Identität konnte geklärt werden. Gegen den libanesischen Staatsangehörigen, der bereits wegen verschiedener Gewaltdelikte polizeibekannt ist, wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Hausverbot missachtet: Strafverbot eingeleitet

Ein 49-jähriger Gelsenkirchener hielt sich trotz des bestehenden Hausverbots (bis 2021 wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr) im Hauptbahnhof auf. Bundespolizisten erteiltem dem Italiener einen Platzverweis und leiteten ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch gegen ihn ein.

Springmesser und Heroin konfisziert

Rauchend trafen Einsatzkräfte schlussendlich noch einen 38-jährigen Gelsenkirchener an und kontrollierten ihn deshalb. Dabei wurde ein verbotenes Springmesser und eine geringe Menge Heroin sichergestellt. Gegen den Gelsenkirchener, der bereits in 78 Fällen polizeilich in Erscheinung getreten ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz sowie ein Bußgeldverfahren nach dem Nichtraucherschutzgesetz eingeleitet.

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