Missbrauchsverdacht

Missbrauchsverdacht am MPG: Zweiter Lehrer wurde angehört

In den Schlagzeilen: Das Max-Planck-Gymnasium in Gelsenkirchen-Buer.

In den Schlagzeilen: Das Max-Planck-Gymnasium in Gelsenkirchen-Buer.

Foto: Thomas Schmidtke / FFS

Gelsenkirchen-Buer.  Die Schulaufsicht hat nach dem Verdacht des Missbrauchs in Gelsenkirchen einen zweiten Lehrer angehört.

In den möglichen Missbrauchsfällen am Max-Planck-Gymnasium in Gelsenkirchen ist ein Stück weit Bewegung gekommen.

Wie die zuständige Schulaufsicht, die Bezirksregierung Münster, mitteilt, ist jetzt auch „die zweite beschuldigte Lehrkraft von der Behörde angehört worden“, sa

te deren Sprecher Andreas Winnemöller. Nach Auffassung der Bezirksregierung habe sich die Beweislage in dem Fall nicht geändert.

Wahrung von Persönlichkeitsrechten

Winnemöller betonte, dass trotz des verständlicherweise großen öffentlichen Interesses „im laufenden Verfahren keine Einzelheiten bekanntgegeben werden können.“ Das dient der Wahrung von Persönlichkeitsrechten. Ebenso ist der Bezirksregierung an einer schnellen und lückenlosen Aufklärung der Anschuldigungen sehr gelegen. „Alle hierfür erforderlichen Schritte wurden bereits eingeleitet. Der Schwerpunkt beider Verfahren liegt zum jetzigen Zeitpunkt auf den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, die nun abzuwarten sind.“

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