Gekita

Neue „Kinderstuben“ gehen in Gelsenkirchen an den Start

In der neuen Kinderstube von „Gekita“ an der Gabelsbergerstraße können Flüchtlings- und Zuwandererkinder nach Herzenslust spielen – betreut von den Tagesmüttern (v.r.) Özge Yildiz, Heike Sackschewski und Halina Schnedzielorz und der Sozialpädagogin Daniela Franke.

In der neuen Kinderstube von „Gekita“ an der Gabelsbergerstraße können Flüchtlings- und Zuwandererkinder nach Herzenslust spielen – betreut von den Tagesmüttern (v.r.) Özge Yildiz, Heike Sackschewski und Halina Schnedzielorz und der Sozialpädagogin Daniela Franke.

Foto: Thomas Gödde

Altstadt.   Mit einem neuen Mini-Kita-Konzept will „Gekita“ in Gelsenkirchen gezielt auf die Bedürfnisse von Zuwanderer-Kindern eingehen

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In „Kinderstuben“ möchte die Stadt künftig Zuwandererkinder besonders intensiv betreuen. Am Freitag wurde die erste Großtagespflegestelle dieser Art an der Gabelsbergerstraße 5a offiziell eröffnet. Neun Kinder aus verschiedenen Herkunftsländern wie Syrien, Rumänien, Bulgarien und Ghana treffen hier täglich aufeinander.

Auch Eltern werden mit eingebunden

Hinter den Kulissen hat der Betrieb dieser „Mini-Kita“ nämlich bereits im Juni begonnen: „Die Kinder werden hier täglich bis 14 Uhr betreut“, erzählt Heike Sackschewski, eine der drei Tagesmütter.

Die Besonderheit: Auch die Eltern werden eingebunden, sie sind eingeladen, zwei Mal pro Woche für zwei Stunden zu Treffen in gemütlicher Runde vorbei zu schauen. „In diesen Kinderstuben ist nicht nur der Betreuungsschlüssel durch drei Tagesmütter intensiver, sondern wir bieten auch sozialpädagogische Begleitung an, für Kinder und Eltern“, betont Sozialpädagogin Daniela Franke, die zwischen den drei geplanten Einrichtungen pendeln wird.

Drei Einrichtungen dieser Art sind geplant

Vor wenigen Tagen wurde die zweite „Kinderstube“ an der Wanner Straße eröffnet, eine weitere soll in Rotthausen entstehen. „Wir haben das Konzept aus Dortmund übernommen, wo es erfolgreich läuft“, erklärt Gekita-Geschäftsbereichsleiterin Holle Weiß, die sich über die Kooperation mit der Bildungsinitiative „Ruhr Futur“ freut.

„Ruhr Futur“ entstand aus einem Zusammenschluss diverser Hochschulinitiativen aus dem Ruhrgebiet, wird vom Land NRW und von der Stiftung Mercator gefördert. „Wir wollen gemeinsam etwas Gutes für die Kinder tun“, sagt „Ruhr Futur“-Projektmanagerin Nina Schadt.

Besuch von den Kindern der Nachbar-Kita

Die Kinder fühlen sich in ihrer Kinderstube mit sehr bunt gestalteten Räumen sichtlich wohl und freuten sich am Freitag über den Besuch von Kindern der Kita Florastraße, die zur Eröffnung tanzten. Auch Bürgermeisterin Martina Rudowitz, selber Tagesmutter, zeigte sich von dem neuen Konzept begeistert.

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