Rittergut Haus Leithe

Rittergut Haus Leithe: Fünf von elf Einheiten sind verkauft

So in etwa soll das Gelsenkirchener Rittergut Haus Leithe einmal nach dem Umbau aussehen. Elf Wohneinheiten sollen entstehen - Eigentumswohnungen sowie Haus-in-Haus-Einheiten. Preis: ab 298.500 Euro. 

So in etwa soll das Gelsenkirchener Rittergut Haus Leithe einmal nach dem Umbau aussehen. Elf Wohneinheiten sollen entstehen - Eigentumswohnungen sowie Haus-in-Haus-Einheiten. Preis: ab 298.500 Euro. 

Foto: Foto: Jörg Zahn

Gelsenkirchen.  In die Vermarktung und den Umbau des Gelsenkirchener Rittergutes Haus Leithe kommt Bewegung. Fünf der elf Einheiten sind laut Investor verkauft.

Langsam kommt Bewegung in die Sache. Gemeint ist damit das Rittergut Haus Leithe, das neues Domizil für gehobenere Wohnansprüche werden soll. Wie der Dortmunder Investor Jörg Zahn jetzt berichtet, „sind bereits fünf der elf geplanten Wohneinheiten verkauft worden. Außerdem hat sich der Eigentümer zusätzliche Hilfe gesichert, neben Zahns Phönix Immobilien GmbH betreut das Bauprojekt mit einer Investitionssumme von 3,5 Millionen Euro noch der Moerser Projektentwickler Olaf Elker (Vip-Home).

„Sobald wir das Go haben, steht der Bagger da“, sagt Jörg Zahn. Der Eigentümer braucht dazu noch die Zustimmung des städtischen Bauordnungsamtes, der Unteren Denkmalbehörde und des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL), weil die Planungen ein „wenig abgeändert wurden“. In einem ersten Gespräch zwischen Projektleitung und Stadt am Donnerstag vergangener Woche ging es unter anderem darum, „ob ein alter Schuppen bereits abgerissen werden darf, um danach drumherum die Sträucher und Bäume zu entfernen, damit die Baufahrzeuge rechts vorbei am alten Torhaus in den Innenhof fahren können.“ Das Problem dabei: Genau dort rechts am Torhaus hat jüngst der Dachstuhl gebrannt, noch haben die Ermittler der Kriminalpolizei die oder den Brandstifter nicht gefasst - als Tatort darf die Örtlichkeit „wenn überhaupt nur nach Absprache mit der Polizei betreten werden“, so Zahn.

Architektonische Änderungen benötigen eine Genehmigung

„Weiterer Absprache und Genehmigungen“ bedürfen auch die geplanten architektonischen Änderungen, wie Stadtsprecher Oliver Schäfer dieser Zeitung sagte. Der Einbau unter anderem von Fenstern und Balkonen zur Gräfte hin (zum Innenhof), so der Sprecher weiter, müsse die Zustimmung des LWL haben. Bei einem Ortstermin am Mittwoch, 31. Juli, sollen die Planänderungen besprochen werden, der LWL legt großen Wert darauf, dass sich der Charakter des Jahrhunderte alten Anwesens trotz des anstehenden Umbaus nur in eng vorgegebenen Grenzen bewegt.

Zuschnitte der Wohneinheiten ändern sich.

Die weiteren Änderungen betreffen die Zuschnitte der Wohneinheiten, aus ursprünglich zehn sollen jetzt elf werden. Da steht dann die Frage im Raum, welche Mauer im Bestand kann weg, welche nicht. Außerdem sollen Spitzböden zu Aufenthaltsräumen umfunktioniert werden, was wegen des Brandschutzes nach Angaben der Stadt einen zweiten Rettungsweg erforderlich mache. Stadtsprecher Oliver Schäfer: „Die Genehmigung für den alten Bauantrag gilt weiter, die neuen Pläne müssen per Antrag geprüft und bewertet werden. Danach kann zügig mit den Arbeiten begonnen werden.“ Von Seiten der Stadt erwartet man keine allzu großen Hindernisse.

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