Lokalpolitik

SPD: CDU Gelsenkirchen stellt Partei- vor Zukunftspolitik

Neben der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen sieht die SPD in einer Emscher-Uni ein Zukunftsprojekt, das Forschungsinstitute und Drittmittel für die Wissenschaft anzöge, den Mittelstand stärkte und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffte.

Neben der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen sieht die SPD in einer Emscher-Uni ein Zukunftsprojekt, das Forschungsinstitute und Drittmittel für die Wissenschaft anzöge, den Mittelstand stärkte und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffte.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Das Lob der Gelsenkirchener Union für die Landesregierung kontert die SPD: Der Vorwurf: Die CDU verliert die Menschen aus dem Blick.

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Das Lob der Gelsenkirchener Union für die Arbeit der schwarz-gelben Landesregierung bleibt erwartungsgemäß nicht unwidersprochen. Der Vorsitzende der Gelsenkirchener SPD Ratsfraktion, Klaus Haertel, nannte es unredlich, „wenn die Beteiligung des Rates mit seinen 45 Projektvorschlägen und die Motive der Verwaltung im Konsultationsprozess schlechtgeredet und diskreditiert werden, so wie es der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Heinberg betreibt. Das ist kein angemessener Stil.“

Wie bereits von Oberbürgermeister Frank Baranowski kritisiert, bemängelt auch Haertel, dass die 74 Projektideen der Ruhrkonferenz keine Gesamtstrategie erkennen ließen, „Ministerpräsident Armin Laschet hat keinerlei Zukunftsvision für das Ruhrgebiet aufzuweisen.“

These: Uni löst Entwicklungsschub aus

Haertel verwies auf den Vorschlag für eine Emscher-Universität für das nördliche Ruhrgebiet. In der Hochschule sehen die Genossen ein Zukunftsprojekt, das der Emscher-Lippe Region den nötigen Entwicklungsschub bringen würde, weil es Forschungsinstitute und Drittmittel für die Wissenschaft anzöge, den Mittelstand stärkte und „zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen würde.“

Die Einordnung dieses Uni-Vorschlags seitens der CDU als „Grablicht“ lässt Haertel zu dem Schluss kommen, „dass für die CDU in Gelsenkirchen Parteipolitik mehr zählt, als eine gute Zukunftsperspektive für die Menschen in Gelsenkirchen und dem Ruhrgebiet.“

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