Zoom Erlebniswelt

Zoo-Besucher freuen sich über süßen Flusspferd-Nachwuchs

Mutter und Kind sind wohlauf: Das Flusspferdbaby mit Mama Ascita in der Dschungelhalle der Zoom-Erlebniswelt.

Mutter und Kind sind wohlauf: Das Flusspferdbaby mit Mama Ascita in der Dschungelhalle der Zoom-Erlebniswelt.

Foto: Zoom

Gelsenkirchen.   Im Gelsenkirchener Zoo erblickte in der Nacht zum Sonntag ein niedliches Flusspferd-Baby das Licht der Welt. Zoom-Besucher sind begeistert.

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Ein niedliches Baby mit dicker Speckschwarte erblickte in der Nacht zu Sonntag in der dunklen Dschungelhalle lange erwartet und erhofft das Licht der Welt: Flusspferddame Ascita bekam rosig glänzenden Nachwuchs. Das Mini-Flusspferd kann bereits seit gestern von den Besuchern Seite an Seite mit der stolzen Mutter in der Zoom-Erlebniswelt beobachtet werden.

Das Baby wiegt um die 30 Kilogramm. Muttertier Ascita selbst wurde im Oktober 2006 geboren. Flusspferd Ernie ist mit Jahrgang 1970 bereits ein reifer Vater. Für Weibchen Ascita ist es das dritte Baby. „Die beiden ersten sind leider nur wenige Tage nach ihrer Geburt gestorben“, bedauert Zoom-Sprecherin Sabine Haas. Umso größer am Sonntag die Freude über das neue Glück, das nach einer Tragzeit von rund 230 Tagen auf die Welt kam.

Letzte Flusspferdgeburt in GE zu Zeiten des Ruhr-Zoos

Die Geburt fand an Land statt, gesäugt wird der kleine Hippo aber vorerst unter Wasser. Die letzte Geburt eines Flusspferdes in Gelsenkirchen liegt übrigens schon sehr lange zurück und fiel noch in die Zeit des Ruhr-Zoos. Damals beglückte die alte Flusspferd-Lady Rosl, einer der großen, inzwischen gestorbenen Lieblinge der Zoo-Besucher, die Tierfreunde mit Nachwuchs.

„Nachwuchs bei den Flusspferden ist in den Zoos zwar nicht ganz selten“, weiß Sabine Haas, „aber auch längst nicht so häufig wie bei den Giraffen.“ Und empfindlich sind die kleinen Dickhäuter auch. „Die ersten Tage sind durchaus kritisch“, gibt die Zoo-Sprecherin noch keine Entwarnung für den Flusspferd-Nachwuchs. „Entscheidend sind die ersten zwei Wochen.“ Wenn der Nachwuchs die übersteht, sieht die Hippo-Zukunft durchaus rosig aus.

Interesse an den tierischen Kinderstuben

Bis zu acht Monate lang wird Mama Ascita das Baby säugen und den Besuchern spannende Einblicke in die Kinderstube bieten. Die Tierfreunde sind ohnehin schon völlig aus dem Häuschen, seit die Geburt gestern Nachmittag die Runde machte. Haas: „Glückwünsche gehen bei uns am laufenden Band ein.“

Das Interesse an den tierischen Kinderstuben im Zoom ist in diesen Tagen ohnehin riesig. Viele Gäste kommen auch in dieser nasskalten Jahreszeit, um die kleine, noch staksige Giraffe zu beobachten, die kürzlich geboren wurde. Und um sich nach dem Befinden des kleinen Eisbär-Babys zu erkundigen. Denn das hat noch kein Besucher und kein Zoo-Mitarbeiter live sehen können, Einblicke gibt’s nur per Video. Noch immer leben Mutter und Nachwuchs in der Wurfhöhle. Aber, so verspricht Sabine Haas: „Dem Eisbärchen geht es weiterhin prima.“ Wenn alles gut geht, kommen beide Bären spätestens im April auf die Außenanlage.

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