Open-Air-Festival

Bei „Gladbeck karibisch“ war nur das Wetter nicht karibisch

Die Temperaturen spielten am Sonntag zwar nicht ganz so mit. Partystimmung kam aber dennoch auf bei „Gladbeck karibisch“.

Die Temperaturen spielten am Sonntag zwar nicht ganz so mit. Partystimmung kam aber dennoch auf bei „Gladbeck karibisch“.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Vier Tage lang verwandelte sich der Platz vorm Rathaus in eine karibische Partymeile. Mit Musik, Cocktails und einem Volleyballturnier im Sand.

Kaum jemand dem karibischen Flair widerstehen. Sandstrand, tropische Klänge, dazu ein Caipirinha in der Hand – und das alles auf dem Willy-Brandt-Platz in den Innenstadt. Von Donnerstag bis Sonntag konnten sich die Gladbecker vorm Rathaus fast wie im Urlaub fühlen. Nur die Temperaturen konnten mit denen in der Karibik nicht so ganz mithalten. Der Atmosphäre bei „Gladbeck karibisch“ tat das aber keinen Abbruch.

Veranstalter bauten Liegestühle und Palmen auf

Ein Sandstrand war aufgeschüttet, drumherum standen Liegestühlen und Palmen. Im Wind flatterten die Flaggen von Kuba, Jamaika und Dominica. Selbst der obligatorische Bratwurststand sah etwas anders aus als üblich – mit Bambusummantelung und bunter Lichterkette. Besucher, die beim Essen etwas experimentierfreudige warne, konnten zudem mexikanischen und jamaikanische Spezialitäten probieren.

Julian Borgböhmer und Gianni Murawski vom Veranstalterteam zogen Sonntag eine Bilanz der Veranstaltung in Gladbeck: „Samstag war es richtig voll, da war das Wetter ja auch besser. Die Leute hatten echt Spaß und haben vorne im Sand getanzt.“ Um Mitternacht machten die Betreiber erst dicht. Lange nach dem Ende des Beachvolleyball-Tuniers, welches das Team „Hoch und weit bringt Sicherheit“ für sich entscheiden konnte. Für Stimmung sorgte am Samstagabend die Band Latino Total, Freitag und Sonntag standen die Musiker von „Furumba“ aus Brasilien auf der Bühne.

Am Sonntag gab es entspannte Reggaeklänge von der Band Furumba

Auch wenn das am eher grauen Sonntag nicht ganz so einfach war: Wil Nambu, Sänger von Furumba, war trotzdem guter Dinge: „Heute spielen wir eher Reggae, eher entspannt“, sagte er, als er am Cocktailstand auf seinen Einsatz wartete. Ansonsten gehe die Band eher in Richtung Raggaeton.

Am Sonntag ging es allgemein etwas ruhiger zu. „Es ist ein bisschen zu kalt für die Karibik“, schmunzelt Dennis, der mit seiner Frau Katharina und seinen Kindern kam. „Man merkt aber trotzdem, dass sich hier viel Mühe gemacht wurde. Wir kommen quasi für die Schatzsuche.“ Besagte Schatzsuche wurde für die ganz kleinen Besucher konzipiert. Nele war zum Beispiel schon mal dabei und versuchte ihr Glück noch mal, dieses mal mit ihrer Schwester Mieke und ihren Freundinnen Pauline und Mia. „Ich verrate den Schatz aber nicht“, meint Nele - um den anderen nicht die Überraschung zu verderben.

Wer vom Karibik-Gefühl noch nicht genug bekommen hat, oder auf sonnigere Tage hofft, kann in zwei Wochen in die Nachbarschaft fahren und in Bottrop auf dem Berliner Platz entspannen.

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