Brexit bremst den Handel mit Großbritannien

Ruhe bewahren und weitermachen – auf diesen gemeinsamen Nenner bringt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen die Reaktionen der nord-westfälischen Unternehmen zum EU-Austritt Großbritanniens.

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Ruhe bewahren und weitermachen – auf diesen gemeinsamen Nenner bringt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen die Reaktionen der nord-westfälischen Unternehmen zum EU-Austritt Großbritanniens.

Großbritannien ist der drittwichtigste Exportmarkt Nordrhein-Westfalens und damit „auch ein sehr wichtiger Handelspartner für unsere Wirtschaft“, wie IHK-Hauptgeschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing betont. Aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region betreiben nach Angaben der IHK Nord Westfalen etwa 500 Unternehmen Handel mit Geschäftspartnern auf den Britischen Inseln. Der Umsatz liegt nach IHK-Berechnungen bei rund 1,2 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der Auslandsumsatz insgesamt beträgt rund 17 Milliarden Euro. Die Hauptsorge der Unternehmen gilt dem freien Warenverkehr mit dem Inselreich. 85 Prozent der Unternehmen, so die jüngste IHK-Umfrage, befürchten einen deutlichen Dämpfer für den Export, weil Handelshemmnisse und Bürokratie zunehmen dürften.

Bremsspuren im Export nach Großbritannien gibt es aber schon heute: 2016 war die Ausfuhr aus NRW mit über fünf Prozent deutlich rückläufig, eine Entwicklung, die sich im Januar 2017 weiter fortgesetzt hat (-3,6 Prozent).

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