Schulausschuss

CDU Gladbeck will wieder über „Elterntaxis“ sprechen

Die CDU fordert von der Verwaltung einen Zwischenbericht zum Thema Elterntaxis.

Die CDU fordert von der Verwaltung einen Zwischenbericht zum Thema Elterntaxis.

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Gladbeck.  Die CDU Gladbeck will im kommenden Schulausschuss noch einmal über Elterntaxis an Grundschulen sprechen. Außerdem soll es um Lernförderung gehen.

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Einen Zwischenbericht der Verwaltung zum Thema „Elterntaxis an Grundschulen“ hat die CDU für die nächste Sitzung des Schulausschusses am 2. Dezember beantragt. Die unhaltbare Verkehrssituation an verschiedenen Grundschulen hat den Ausschuss schon mehrmals beschäftigt, zuletzt in der Juni-Sitzung dieses Jahres. Seinerzeit hatte die Verwaltung angekündigt, sie werde „gemeinsam mit Schulen, Verkehrswacht, Polizei, Stadtschulpflegschaft, Kinder- und Jugendbeteiligung u. a., beginnend nach den Sommerferien, im Rahmen eines Runden Tisches eine Konzeption auch unter Berücksichtigung von Klimaaspekten entwickeln und Handlungsvorschläge erarbeiten“. Bei Ortsterminen habe die CDU beobachtet, „dass sich bis zum heutigen Tag die verkehrliche Situation besonders zu Beginn der Unterrichtszeiten an den Grundschulen nicht verbessert hat“, so Michael Dahmen, Sprecher der CDU im Schulausschuss.

Dahmen will u. a. wissen, wie viele Sitzungen des Runden Tisches bisher stattgefunden haben, ob es erste Handlungsvorschläge zur Entschärfung der gefährlichen Verkehrssituationen gibt und ob sich Konsequenzen für den Haushalt des Jahres 2020 ergeben.

Bei der Lernförderung war ein Rückgang der Leistungen feststellbar

Außerdem stellt die CDU für die Sitzung des Schulausschusses detaillierte Fragen zur Lernförderung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT). In der September-Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senioren und Gesundheit wurde bekannt, dass, abweichend von den anderen Leistungsarten nach BuT, bei der Lernförderung ein signifikanter Rückgang der Förderung feststellbar war.

Im Kreis Recklinghausen ging die Förderung von 2017 auf 2018 um 48,6 Prozent zurück, in der Stadt Gladbeck sogar um 51,9 Prozent. „Der dramatische Rückgang der Lernförderung für Gladbecker Schüler ist nicht hinnehmbar“, so die CDU. Die Lernförderung nach BuT sei zwar nur ein Element zur individuellen Förderung, müsse „aber aus unserer Sicht stärker ausgeschöpft werden“.

Die CDU will unter anderem wissen, an welchen Schulen es besonderen Förderbedarf gab

Deshalb will die CDU u. a. wissen, ob es Schulen gibt, die positiv oder negativ vom Mittel abweichen, an welchen Schulen ein besonderer Förderbedarf der Schüler besteht und welche Maßnahmen zur besseren Ausnutzung der Lernförderung die Verwaltung mit den Schulleitungen verabredet hat. Weil die Ausschöpfung der Leistungen nach BuT wesentlich durch die schulische Sozialarbeit unterstützt wird, fragen die Christdemokraten außerdem, ob die Sozialarbeiter die Problemlage erkannt haben und welche Maßnahmen sie ergriffen haben.

Sie wollen wissen, wie viele Sozialarbeiter an den einzelnen Schulen im Einsatz sind. Und schließlich wollen sie wissen, welcher Betrag im Etatentwurf 2020 für schulische Sozialarbeit eingesetzt ist und ob die Verwaltung die Notwendigkeit sieht, den städtischen Anteil der Schulsozialarbeit zu erhöhen.

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