Staatsanwaltschaft

Der Gasflaschenattentäter bleibt weiter in Untersuchungshaft

Der Gasflaschenattentäter von Retfort, den die Polizei schnell in Thüringen festnehmen konnte, bleibt weiter in Haft.

Der Gasflaschenattentäter von Retfort, den die Polizei schnell in Thüringen festnehmen konnte, bleibt weiter in Haft.

Foto: Michael Kleinrensing / WP Michael Kleinrensing

Gladbeck.  Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Sie kam dem mutmaßlichen Täter auch durch Zeugenaussagen auf die Spur.

Der mutmaßliche Gasflaschenattentäter von Rentfort bleibt weiter in Untersuchungshaft. Das teilte die Staatsanwaltschaft Essen auf WAZ-Anfrage mit. Es bestehe dringender Tatverdacht, hieß es zur Begründung. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen.

Die Polizei hatte den 66-jährigen Gladbecker nach dem Anschlag an der Kampstraße Anfang August mit Haftbefehl gesucht und wenige Tage später in Thüringen gefasst. Unter anderem, so Staatsanwältin Julia Schweers-Nassif, kamen die Ermittler aufgrund von Zeugenaussagen auf den mutmaßlichen Täter. Inzwischen sei der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt in NRW verlegt worden.

66-Jähriger soll Gasflasche in ein Büro geworfen haben

Der Mann wird beschuldigt, eine mit einem brennenden Tuch versehene Gasflasche durch ein zuvor eingeschlagenes Fenster in ein Büro an der Kampstraße geworfen zu haben. Polizei wie Staatsanwaltschaft werten den Anschlag als Mordversuch.

Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, so die Staatsanwältin. „Derzeit kann der genaue Zeitpunkt des Verfahrensabschlusses noch nicht abgesehen werden.“ Weitere Details des Verfahrens, insbesondere auch zum Motiv des Täters, wollte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die noch laufenden Ermittlungen nicht nennen.

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