Trixi-Spiegel

Gladbeck: FDP fordert mehr Sicherheit im Radverkehr

Ein speziell gewölbter Verkehrsspiegel zeigt Lkw-Fahrern auch Radfahrer im sonst toten Blickwinkel an.

Ein speziell gewölbter Verkehrsspiegel zeigt Lkw-Fahrern auch Radfahrer im sonst toten Blickwinkel an.

Foto: QUICKELS, Wolfgang / WAZ

Gladbeck.  An Kreuzungen sollen Trixi-Spiegel installiert werden. Deren gewölbte Fläche zeigt Lkw-Fahrern auch Radfahrer im sonst toten Blickwinkel an.

Die Installation von speziellen Verkehrsspiegeln fordert die Gladbecker FDP jetzt als Reaktion auf die aktuelle Verkehrsunfallstatistik der Polizei. Denn: 64 Radfahrer wurden im Vorjahr verletzt, die die größte Gruppe der verunglückten Verkehrsteilnehmer ausmacht.

„Daher muss Gladbeck jetzt mit gutem Beispiel vorangehen und einen Beitrag zur Verkehrssicherheit nicht nur für Radfahrer leisten“ so FDP-Vorsitzender Michael Tack. „Dazu sind Trixi-Spiegel ideale Unfallvermeider“ so Tack weiter. Die speziell gewölbten Spiegel seien relativ kostengünstig und schnell zu installieren. Sie böten „insbesondere LKW-Fahrern einen besseren Überblick im toten Winkel“.

Die Verkehrskommission der Stadt soll gefährliche Verkehrspunkte identifizieren

Die FDP fordert die Verwaltung auf, gemeinsam mit der Polizei sowie der Verkehrs- und Unfallkommission und dem ADFC gefährliche Verkehrspunkte zu identifizieren. An kritischen Punkten sollten dann Trixi-Spiegel angebracht werden. In einigen deutschen Städten wie Freiburg oder Münster sind die Verkehrsspiegel bereits erprobt.

Erfinder des Trixi-Spiegels ist Ulrich Willburger aus Seehausen, der den Vornamen seiner Tochter verwendete. Tragischer Hintergrund: Die damals 13-Jährige war mit ihrem Fahrrad unterwegs, als sie von einem rechts abbiegenden Betonmischer erfasst und überrollt wurde. Sie ist seitdem halbseitig gelähmt.

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