Musikschule

„Internationaler Jazzworkshop“ in Gladbeck steht wieder an

Freuen sich auf die 28. Auflage des Jazzworkshops: Workshopleiter Martin Greif, Musikschulleiter Rolf Hilgers und sein Stellvertreter Ernst Hesse.

Freuen sich auf die 28. Auflage des Jazzworkshops: Workshopleiter Martin Greif, Musikschulleiter Rolf Hilgers und sein Stellvertreter Ernst Hesse.

Foto: Olaf Fuhrmann

Gladbeck.   In der Musikschule der Stadt findet über Christi Himmelfahrt der 28. „Internationale Jazzworkshop“ statt. Dabei sind acht renommierte Dozenten.

Langen Atem beweist Martin Greif nicht nur, wenn er auf seinem Saxophon spielt. Dem Dozenten der städtischen Musikschule ist es auch gelungen, den von ihm gegründeten „Internationalen Jazzworkshop“ in diesem Jahr in die 28. Auflage zu bringen.

Über Christi Himmelfahrt – von Donnerstag, 30. Mai, bis Sonntag, 2. Juni – werden wieder zahlreiche Instrumentalisten mit einem renommierten Dozententeam an ihrem Können feilen, in Bands proben und das, was sie einstudiert haben, der Öffentlichkeit präsentieren.

Viele Teilnehmer kommen immer wieder

„Das Niveau konnte im Laufe der Jahre kontinuierlich gesteigert werden“, lobt Musikschulleiter Rolf Hilgers den Initiator der Reihe. Martin Greif gibt das Kompliment weiter: „Das liegt auch daran, dass viele Teilnehmer immer wieder kommen.“ Spontan fällt ihm Matthias Müthing ein, der, zuerst als Trompeter, dann als Schlagzeuger, von den 28 Workshops vielleicht eine Handvoll verpasst hat.

Was nicht bedeutet, dass nur Fortgeschrittene willkommen sind. Im Gegenteil: „Wir freuen uns auch über jeden neuen Teilnehmer“, betont Greif. Niemand müsse Angst haben, den Ansprüchen nicht gerecht werden zu können.

„Jeder kann von den Tipps der Dozenten profitieren, und die Bands stellen wir entsprechend den Vorkenntnissen der Teilnehmer zusammen. Für Jazzneulinge haben wir mit einem Rock-Pop-Soul-Projekt wieder ein ideales Angebot, um sich mit den Grundlagen der Improvisation und dem Bandspiel vertraut zu machen.“

Die acht Dozenten geben ein Konzert

Unterrichtseinheiten im Musikschulgebäude am ersten, Bandproben am zweiten Tag – und dann kommen die Auftritte. Ein musikalischer Höhepunkt wird sicher das Konzert der acht Dozenten am Freitag, 31. Mai, ab 20 Uhr, erstmals in einer neuen Location: Die professionellen Musiker präsentieren im Magazin, Talstraße 22, Jazz-Standards und Originals. Der Eintritt (ohne Workshop-Teilnahme) kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Auch eine „offene Jamsession“ gibt es wieder, am Samstag, 1. Juni, ab 20 Uhr im Café Stilbruch, Rentforter Straße 58. Dort können sich nicht nur die Workshop-Teilnehmer präsentieren, sondern jeder Jazzmusiker.

Ein Abschlusskonzert ist für den 2. Juni geplant

Am Sonntag, 2. Juni, ab 15 Uhr stellen die Work-Shop-Teilnehmer in ihren Bands, parallel in mehreren Räumen der Musikschule, Am Bernskamp 1, bei den Abschlusskonzerten vor, was sie mit ihren Dozenten einstudiert haben.

40 Musiker haben sich zu dem von ELE und Sparkasse unterstützten Workshop schon angemeldet. Der bisher jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste über 80 Jahre alt. Ausgebucht sind Workshops für Saxophon (Leitung Martin Greif) und Gesang (Gabriele Frece), wenige Plätze gibt es noch für Gitarre (David DeGroat), gute Möglichkeiten für A- und E-Bass (Jürgen Koopmann), Blechbläser (Martin Berner), Holzblasinstrumente (Marc Picker), Schlagzeug (Walter Großrubatscher) und Piano (Heribert Kohlich).

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