Stadtranderholung

Kinder mit und ohne Behinderung genießen Ferienprogramm

Betreuerin Gulistan (25) kümmerte sich um die Mädchen und Jungen im Gemeindezentrum Heilig Kreuz in Gladbeck. Die Kinder mit und ohne Behinderung bastelten und spielten. Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Betreuerin Gulistan (25) kümmerte sich um die Mädchen und Jungen im Gemeindezentrum Heilig Kreuz in Gladbeck. Die Kinder mit und ohne Behinderung bastelten und spielten. Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Die Caritas Gladbeck bot wieder Abwechslung für Sechs- bis Elfjährige an. Unter den Teilnehmern waren auch Förderschüler der Jordan-Mai-Schule.

Der Regen hatte gerade aufgehört, da verließen schon etwa 30 Kinder das Gemeindezentrum hinter der Heilig-Kreuz-Kirche und stürzten sich auf Dreiräder, Hula-Hoop-Reifen, Fußbälle, Schaukeln und auf alles andere, was ihnen im Hof zur Verfügung stand. Dieses Mal folgte ihnen Bürgermeister Ulrich Roland als besonderer Gast.

Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland hatte Süßigkeiten im Gepäck

Mitgebracht hatte er nicht nur ein großes Lob für alle, die den Kindern dieses Sommerferienprogramm ermöglichen, sondern auch einen großzügig gefüllten Süßigkeitenteller, an dem sich der Nachwuchs nach Lust und Laune bedienen durfte.http://hier_gibt_es_mehr_artikel%2C_bilder_und_videos_aus_gladbeck%7Besc/#225920485}[teaser

Die Sechs- bis und Elfjährigen stammen von der Jordan-Mai-Schule in Zweckel, der inklusiven Förderschule des Bistums Essen. Sie nutzen das letzte der drei zweiwöchigen Ferienprogramme, die der Gladbecker Caritasverband in diesen Sommerferien anbietet. Dabei verbringen Kinder mit und ohne Behinderungen ihre freie Zeit gemeinsam, wie Annegret Knubben vom Caritasverband erklärt: „Seit vier Jahren bieten wir diese inklusive Stadtranderholung an. Da ist es ein großer Vorteil, dass wir dieses barrierefreie Gemeindezentrum nutzen können. Dieses Jahr hatten wir zu Anfang der Ferien sieben Kinder mit verschiedenen Behinderungen in unserer Gruppe – so viele gleichzeitig hatten wir vorher noch nie.“

In der aktuellen Gruppe sind vier Inklusionskinder. Jeder Tag beginnt für die Mädchen und Jungen mit einem Frühstück und endet am Nachmittag. Am Anfang jeder Woche sammelten die Kinder auf Zetteln, die sie an einer Pinnwand im Saal aufhängten, Ideen für Aktionen, Spiele und Bastelarbeiten. Von Fußball, Wasserschlacht und Parkour bis zu T-Shirt-Gestaltung und Verkleidungsparty war alles dabei.

Bei Sonnenschein gehen die Kinder gerne nach draußen

Dann entschieden alle Teilnehmer gemeinsam, welche Aktivitäten sie in ihr Tagesprogramm aufnahmen. „Wenn es sich anbietet, sind wir draußen, aber der Gemeindesaal bietet uns auch viele Möglichkeiten“, so Annegret Knubben. Als später am Nachmittag der Regen wieder einsetzte, nutzten einige der Kinder das Angebot, mit Nägeln und Fäden Bilder auf Holzplatten zu gestalten.

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