Schulanfang

Polizei überwacht in Gladbeck zum Schulbeginn den Verkehr

In der kommenden Woche ist Schulanfang. Auf ihrem Schulweg müssen die Jungen und Mädchen viele Herausforderungen meistern.

In der kommenden Woche ist Schulanfang. Auf ihrem Schulweg müssen die Jungen und Mädchen viele Herausforderungen meistern.

Foto: Patrick Seeger / picture alliance / dpa

Gladbeck.  Die I-Dötzchen starten kommende Woche ins Schulleben. Die Polizei ruft zur Vorsicht im Straßenverkehr auf und kündigt verstärkte Kontrollen an.

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Für 6350 Kinder im Kreis Recklinghausen, darunter in Gladbeck, sowie in Bottrop ist am Donnerstag, 29. August, erster Schultag. Für alle anderen Kinder beginnt das neue Schuljahr bereits am Mittwoch.

Auf ihrem Schulweg müssen die Jungen und Mädchen viele Herausforderungen meistern. 53 Jungen und Mädchen seien 2018 auf ihrem Schulweg bei Verkehrsunfällen verletzt worden, so die Polizei. Auch wenn die Zahl von 57 auf 53 sank: Jeder dieser Unfälle sei ein Unfall zu viel. Insgesamt verunglückten 266 Kinder im vergangenen Jahr auf den Straßen des Zuständigkeitsbereiches des Polizeipräsidiums Recklinghausen.

Die Polizei überwacht die Schulwege

Die Polizei möchte, dass die Kinder sicher zur Schule kommen. Um das zu gewährleisten, wollen sich die Beamten jetzt verstärkt für die Sicherheit der Schulkinder einsetzen.

In der Zeit von Mittwoch, 28. August, bis Freitag, 13. September, werden nicht nur Schulwege überwacht. Die Beamten geben Schülern und Eltern Tipps, wie die Schule sicher zu erreichen ist. Sie überprüfen auch die Verkehrssicherheit der Fahrräder, heißt es in einer Mitteilung.

Auch ob Kinder im Auto angeschnallt sind, wollen die Beamten verstärkt kontrollieren

In den nachfolgenden Wochen ahnden die Beamten Verkehrsverstöße, um auch Uneinsichtige zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Da Eltern ihre Kinder oft im Auto zur Schule bringen, werden bei der Schulwegsicherung die Gurtanlegepflicht und die Nutzung der Kindersitze kontrolliert.

Eine weitere Maßnahme, wie Eltern ihre Kinder unterstützen können, ist das Planen eines „sicheren Schulwegs“ und die Ausstattung mit lichtreflektierender Kleidung. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, auf Schulkinder Rücksicht zu nehmen. Insbesondere in Bereichen der Schulen wird die Polizei verstärkt die Geschwindigkeiten überprüfen.

Kinder gehören zu den schwächsten Teilnehmern im Straßenverkehr, so die Polizei weiter. Ihnen fällt es oft schwer, Verkehrssituationen richtig einzuschätzen. Ein weiteres Risiko: Andere Verkehrsteilnehmer beachten die Schüler nicht immer entsprechend.

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