Energie

280 neue Straßenlaternen mit LED-Technik für Breckerfeld

Das ist eine der neuen Leuchten mit LED-Technik in Breckerfeld.

Das ist eine der neuen Leuchten mit LED-Technik in Breckerfeld.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Breckerfeld.  Geld und Energie sollte die Umrüstung der Stadt Breckerfeld bringen. Die Rechnung sei aufgegangen, sagt der Bürgermeister. Hier ist die Rechnung.

An vielen Stellen präsentiert sich Breckerfeld jetzt nachts in einem anderen Licht: Die Hansestadt hat 280 weitere Straßenlaternen umgerüstet auf neueste LED-Technik – und zwar in ganz unterschiedlichen Bereichen des Stadtgebiets. 130.000 Euro sind dafür investiert worden.

„Damit sind wir erst einmal mit der Umrüstung durch“, so Bürgermeister André Dahlhaus. Rund 800 der insgesamt 1300 Leuchten in Breckerfeld sind jetzt auf die energiesparende LED-Technik umgestellt worden (Gesamtkosten: 300.000 Euro). „Wir haben uns Schritt für Schritt alle die vorgenommen, für die es eine Förderung gab“, so Dahlhaus. Und damit ist erst einmal das Potenzial ausgeschöpft, für den Rest würde sich das Ganze nicht lohnen.

Zumindest so lange die Vorgabe für die Fördermittel des Bundes gilt, dass 70 Prozent des Kohlendioxid-Ausstoßes durch die Umrüstung vermieden werden müssen. „Es wird aber vermutlich ein neues Förderprogramm mit dem Einsparziel von 50 Prozent geben“, so Bürgermeister Dahlhaus. „Falls dies kommt, würden wir auch noch weitere umrüsten.“

LED-Technik weniger wartungsanfällig

Der Bürgermeister sieht die gesteckten Ziele erfüllt und erläutert: „Wir sparen Geld: Obwohl die Stromkosten in den vergangenen Jahren gestiegen sind, müssen wir jetzt in etwa gleich viel oder sogar weniger Geld für die Straßenbeleuchtung bezahlen als vor der Umrüstung.“

Wurden vorher an die 500.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbraucht, sind es jetzt nur noch etwa 300.000.

Die LED-Technik sei zudem weniger wartungsanfällig, die Leuchten müssten nicht so oft ausgetauscht werden - auch das spare Kosten. „Die ersten Leuchten, die wir auf LED umgerüstet haben, sind jetzt fünf Jahre alt – und wir haben keine nennenswerten Schäden“, sagt André Dahlhaus. „Das Gesamturteil ist wirklich positiv.“

Blockheizkraftwerk rechnet sich

Auch an anderer Stelle habe sich die Investition in neue, umweltschonendere Energieformen gelohnt. Bei dem Blockheizkraftwerk für den Schul- und Sportkomplex hätten sich die Prophezeiungen erfüllt: „Wir haben unterm Strich rund 30.000 Euro an Geld und 100 Tonnen CO2 an Luftbelastung im Vergleich zu der vorherigen Technik eingespart“, so André Dahlhaus.

Ein Dienstleister sorge dafür, dass die Anlage auch genau abgestimmt werde.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben