Blutspende

500 Hagener machen beim Blutspendemarathon mit

Erstspenderin Heike Heinig (rechts) fühlt sich bei DRK-Teamschwester Ute Mrozeck in der Stadthalle in guten Händen.

Erstspenderin Heike Heinig (rechts) fühlt sich bei DRK-Teamschwester Ute Mrozeck in der Stadthalle in guten Händen.

Foto: Fabian Paffendorf

Hagen.  Warum sich jene 500 Hagener, die zum Blutspendemarathon in die Stadthalle gegangen sind, dort wohl gefühlt haben.

Trüben Novemberwetter und Lockdown-light zum Trotz haben knapp 500 Hagener am heutigen Sonntag, 22. November, den 14. Blutspendemarathon des DRK in der Stadthalle abermals zu einer Erfolgsveranstaltung gemacht, auf die alle Beteiligten zu Recht stolz sein können. Die Blutspendeaktion, die unter dem Motto „Team Lebensretter“ stand, animierte auch etliche Erstspender zum Aderlass. Ein voller Erfolg für das Team des DRK-Blutspendedienst West.

Großer Zuspruch

„Wir sind begeistert und freuen uns sehr über den großen Zuspruch, den die Hagener der Aktion entgegenbringen“, sagt Sabine Gräfe-Schmidt, Referentin des DRK-Zentrums für Transfusionsmedizin Hagen. Bereits im Vorfeld hatten sich zahlreiche Spender online für den Blutspendemarathon angemeldet. Dazu kamen im Laufe des Sonntags noch einige Kurzentschlossene, die die Gelegenheit wahrnahmen, spontan Blut zu spenden.

70 Ärzte sowie haupt- und ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz, um den Marathon für Lebensretter unter Corona-Schutzauflagen zu realisieren. „Zu Gute kam uns dabei auch der Umstand, dass sowohl für die Blutspende selbst wie auch für die Stadthalle eigene Hygiene- und Abstandskonzepte vorhanden waren. Wir mussten diese nur noch mit einander verbinden“, erklärt Sabine Gräfe-Schmidt. Einzig, dass aufgrund der Sicherheitsauflagen keine Kinderbetreuung angeboten werden durfte, schmerzte laut Gräfe-Schmidt ein wenig.

24 aufgestellte Betten im Saal

Nicht nur die Organisatoren, sondern auch die Spender, die auf den 24 aufgestellten Betten im Saal der Stadthallen Platz nahmen, waren mehr als zufrieden mit der Aktion. „Wenn man schon sonst nichts am Wochenende machen kann, dann sollte man wenigstens etwas Gutes tun“, erklärt Martin Pawlik. Der 28-jährige Hagener gehörte zu den zahlreichen Erstspendern des 14. Blutspendemarathons.

Ihren Einstand als Erstspenderin gab auch Heike Heinig am Sonntagmittag. „Eigentlich hatte ich schon lange vor, meinen Mann beim Blutspenden zu begleiten, aber letztlich hatte mich in der Vergangenheit dann doch immer noch der Mut verlassen“, sagte die 48-Jährige.

Jetzt doch allen Mut zusammenzunehmen und während des Corona-Lockdowns am Blutspendemarathon teilzunehmen, hatte laut Heike Heinig auch damit zu tun, den Organisatoren ein Stück weit den Respekt für ihre Arbeit zu zollen­. „Ich fühle mich hier in der Stadthalle super aufgehoben und was das Team hinter dem Blutspendemarathon hier leistet, kann man nicht genug würdigen“, lobte Heike Heinig.

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