Drogenklinik

Abgelehnt – Rat entscheidet gegen Maßregelvollzug im Deerth

Die Drogenklinik im Deerth wird nicht um einen Maßregelvollzug erweitert. Das hat der Rat entschieden.

Die Drogenklinik im Deerth wird nicht um einen Maßregelvollzug erweitert. Das hat der Rat entschieden.

Foto: Blossey

Hagen.   Die Entscheidung ist nach über zwei Jahren final gefallen. Der Hagener Rat hat sich gegen einen Maßregelvollzug im Deerth entschieden.

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Der Hagener Stadtrat hat in einem der heiß diskutiertesten Streitfälle der vergangenen Jahre an der Volme in einer Sondersitzung soeben eine Entscheidung getroffen.

Mit 33 zu 27 Stimmen ist die Erweiterung der bestehenden Drogenklinik im Deerth im Stadtwald in Wehringhausen um einen geschlossenen Maßregelvollzug abgelehnt worden. Damit findet ein über zwei Jahre andauernder Streit - und Diskussionsprozess sein vorläufiges Ende.

CDU nahezu geschlossen gegen Erweiterung

Die CDU hatte einen Antrag in die Ratssitzung eingebracht, das Verfahren endgültig einzustellen. Die Unions-Fraktion stimmte bei einer Abweichung nahezu geschlossen gegen eine Erweiterung. Dagegen votierten auch Hagen Aktiv sowie die AfD. Für einen Ausbau sprachen sich SPD und FDP geschlossen aus. Geteilt stimmeten die Grünen, die Linken sowie die Fraktion Bürger für Hohenlimburg/Piraten ab.

Im Ratssaal verfolgten neben den Projektträgern der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Bürgerinitiative gegen das Projekt, die im Rahmen eines Einwohnerantrages über 12 000 Stimmen gegen eine Erweiterung gesammelt hatte, auch viele Bürger die Sitzung.

Die Stadtredaktion Hagen aktualisiert diesen Artikel sofort, sobald es Stimmen und Reaktionen der Protagonisten gibt.

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