Lastwagen in Hagen

Antrag – Stadt soll Lkw-Abkürzungen durch Hagen reduzieren

Aufnahme von einer der Zählungen, bei der Lkw-Abkürzungen dokumentiert wurden. Hier am Boeler Ring.

Aufnahme von einer der Zählungen, bei der Lkw-Abkürzungen dokumentiert wurden. Hier am Boeler Ring.

Hagen.   Hunderte Lkw kürzen jeden Tag zwischen den Autobahnen 1, 45 und 46 durch Hagen ab. Damit soll Schluss sein, fordern drei Fraktionen.

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Die Fraktionen von CDU, Hagen Aktiv und die FDP wollen den erheblichen Lkw-Durchgangsverkehr auf Hagener Stadtgebiet reduzieren. Sie haben einen Antrag auf den Weg gebracht, durch den die Stadtverwaltung beauftragt werden soll, ein wirksames Konzept zur deutlichen Reduzierung der Lkw-Abkürzungen zwischen den Autobahnen 1, 45 und 45 zu erstellen. Verkehrsverbote, Abschnittskontrollen, eine Messstelle für Stickoxide am Emilienplatz und die gezielte Ansprache abkürzender Speditionen sollen Teil der Prüfungen sein. Mitglieder der CDU hatten an mehreren Stellen Zählungen durchgeführt und dabei Lkw, die von einer der Autobahnen auf das Stadtgebiet abfahren auf ihrem Weg verfolgt. Das Ergebnis: Allein in den kurzen Zähl-Phasen kürzten Hunderte Lkw durch Hagen ab, ohne hier ein Ziel anzusteuern.

Bis heute keine Reaktion

In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung-Mitte ist der Antrag bereits einstimmig beschlossen worden. Heute soll er auch Thema im Umweltausschuss werden. Die Zähler hatten ihre ausgewerteten Daten im Frühjahr der Verwaltung übergeben. Bis heute hat es aber keine konkrete Reaktion darauf gegeben – außer, dass man sich noch einmal versichern wolle, wie eigentlich genau gezählt worden sei. Zu den besonders belasteten Routen zählen die Feithstraße, der Boeler Ring, die Fleyer Straße, der gesamte Remberg oder die Pappelstraße.

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