Der Versuch der Stadt Hagen, am Schlachthof wieder Grundstücke zu erwerben, kann teuer werden, fürchtet WP-Kommentator Martin Weiske.

Hinterher ist man immer schlauer. Diese frustrierende Erfahrung muss seit Jahren die Stadt Hagen bei der Betrachtung des Schlachthof-Geländes in Wehringhausen machen.

Als das 12.000-Quadratmeter-Areal vor zehn Jahren an einen Investor verkauft wurde, der nicht bloß mit hochtrabenden Konzepten, sondern auch mit Arbeitsplatz-Garantien blendete, zeigte man sich im Rathaus erleichtert. Eine schnelle Einnahme für ein Gelände, dessen Sanierungsbedürftigkeit den Betrachtern aus jeder Ziegelfuge auf die Netzhaut prallte, schien ein cleverer Deal zu sein.