Hagen. Katrin Helling-Plahr aus Hagen fordert, dass die Versorgung mit Spenderblut Priorität habe. Homosexuelle dürften nicht ausgeschlossen werden.

Die Hagener Bundestagsabgeordnete Katrin Helling-Plahr fordert, das faktische Blutspendeverbot für homo- und bisexuelle Menschen aufzuheben. Die FDP-Politikerin hat einen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und den Präsidenten der Bundesärztekammer geschrieben, in dem sie den pauschalen Ausschluss dieser Personengruppe als vollkommen überholt bezeichnet: „Das faktische Spendeverbot stellt Homo- und Bisexuelle in eine Schmuddelecke.“