Hagen. Mobilfunklöcher? Gibt es in Hagen vielerorts. Richtig darum gekümmert hat sich noch nie jemand. Das soll sich nun ändern.

Mobilfunklöcher gibt es in dieser Stadt zuhauf. Wo sie sich befinden, ist meistens eine Frage der Mund-Propaganda. Man erzählt sich davon, landet immer wieder darin, doch wirklich abgeleitet wird daraus meistens nichts. Der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) ist vor diesem Hintergrund einem Beschlussvorschlag der CDU-Fraktion gefolgt.

Stadtgebiet soll befahren werden

Die Verwaltung soll beauftragt werden, in Abstimmung mit der Wirtschaftsförderung und dem Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) zu prüfen, ob und zu welchen Kosten in Hagen nach dem Vorbild des Kreises Coesfeld Daten zur Mobilfunkversorgung ermittelt werden können. Außerdem soll dargestellt werden, wann theoretisch mit einer „Untersuchung und Befahrung“ des Stadtgebietes begonnen werden könnte und wann entsprechend valide Daten für Gespräche mit den Mobilfunkanbieter zur Verfügung stünden. Ziel soll es auch sein, darzustellen, ob die Daten in die Hagener Geodaten übernommen werden können, um die Standortinformationen noch weiter zu verbessern. Die bei den Befahrungen erhobenen Ergebnisse sollen mit den Mobilfunkanbietern erörtert werden und sollen zu entsprechende Verbesserung führen.

Zunächst müsse geprüft werden, ob Fördermittel für dieses Vorhaben herangeholt werden können. Dahinter steht auch die Frage, ob ein Breitbandkoordinator auch als Mobilfunkkoordinator im Sinne des Förderprogramms „Mobilfunkkoordination“ wirksam ist.