Hagen. Nach dem Neuschnee in der Nacht ist es glatt auf den Straßen. Auch im Busverkehr kommt es zu erheblichen Behinderungen und Fahrzeuge stecken fest

„Zwischen 5 und 9 Uhr hat es 28 Unfälle gegeben“, blickt Polizeisprecher Sebastian Hirschberg auf die aktuelle Verkehrslage in Hagen. Hintergrund seien der Schnee und Glätte. In der Nacht hatte es im Stadtgebiet wieder ein paar Zentimeter Neuschnee gegeben.

Gegen 5.45 Uhr kam ein LKW im Nimmertal von der Fahrbahn ab und kam erst in einem Garten zum Stillstand. Er musste wenig später geborgen werden. Der Schaden wird auf über 15.000 Euro geschätzt. Den unverletzten 51-jährigen Fahrer erwartet jetzt ein Bußgeld. Die Polizei rät auch in den kommenden Tagen zur Vorsicht bei Schnee und erinnert daran, dass es auch ohne eindeutigen Niederschlag zu Glätte auf den Straßen kommen kann.

Trotzdem gilt: Wer auf den Straßen unterwegs ist, sollte vorsichtig fahren. Der Deutsche Wetterdienst hat für Hagener Stadtgebiet eine Glättewarnung für Mittwoch (bis 11 Uhr) herausgegeben. Bis 10 Uhr sei außerdem mit leichtem Schneefall und bis 13 Uhr mit Frost zu rechnen.

Erhebliche Behinderungen im Busverkehr

Im gesamten Stadtgebiet kommt es wegen der Witterungseinflüsse außerdem „zu erheblichen Behinderungen“, teilt die Hagener Straßenbahn mit Blick auf den Busverkehr mit. „Es kommt zu Verspätungen im gesamten Netz. Insbesondere in den Höhenlagen ist mit Einschränkungen zu rechnen. Einzelne Fahrzeuge stehen durch Behinderungen fest“, so die Straßenbahn weiter.