Musik

Ausraster bei DSDS: Hagener überzeugt Dieter Bohlen nicht

Der Hagener Leonard Saake kann Dieter Bohlen und Pietro Lombardi (rechts) bei Deutschland sucht den Superstar nicht überzeugen.

Der Hagener Leonard Saake kann Dieter Bohlen und Pietro Lombardi (rechts) bei Deutschland sucht den Superstar nicht überzeugen.

Foto: Henning Kaiser / dpa

Hagen.  Die Jury bei „Deutschland sucht den Superstar“ kann Leonard aus Hagen nicht überzeugen. Nach dem Auftritt rastet er aus.

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Ein lauter Schrei hinter den Kulissen, den die Juroren um Dieter Bohlen bei der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ noch bis auf die Bühne hörten. Damit endete der Auftritt von Leonard Saake aus Hagen, der einmal Schlagersänger werden möchte. Die Jury konnte er nicht überzeugen. Viermal „nein“. Damit war für den damals 19- und mittlerweile 20-Jährigen Schluss in Runde eins.

Dass die Sendung ganz in der Nähe des Drachenfels aufgenommen wurde, liegt schon einige Monate zurück. Ausgestrahlt wurde sie erst am Samstag. Und da hatte Leonard Saake („Ich habe noch nie jemanden gehört, der nach Hagen rein möchte, sondern alle, die da raus möchten“), einen ganz besonderen Auftritt. Noch im Vorbericht hatte er sich in silbern glänzender Hose auf dem Friedrich-Ebert-Platz präsentiert und anschließend getönt: „Dass ich rausfliege - das schließe ich komplett aus. Ich werd’ das Ding rocken.“

Erster Dämpfer: Gitarre verstimmt

Als er dann aber auf der Bühne stand, gab es schnell den ersten Dämpfer. Die mitgebrachte Gitarre hatte sich verstimmt. Leonard, der sich selbst als „Schlager-Star aus Hagen“ bezeichnete und die Volmestadt nach eigener Aussage wieder zur „Musik-City“ machen will, musste Hand anlegen. Und auch nachdem er den Song „Legenden“ von Max Giesinger angestimmt hatte, wurde er jäh von Dieter Bohlen unterbrochen. „Schnuckelhase, das höre ich doch hier. Das ist viel zu tief...“

Nach vorzeitigem Aus war das Urteil eindeutig: „Warum suchst du dir ‘ne Nummer aus mit so einer Range. Das ist doch viel zu groß für dich“, so Bohlen, „warum sollen wir hier wirklich unter-mittelmäßige Leute quälen. Das reicht einfach nicht.“

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