100 Euro Strafe

Autofahrer mit Handy erwischt: „Kollege wollte mich warnen“

Die Polizei erteilte dem telefonierenden Autofahrer eine Verwarnung.

Die Polizei erteilte dem telefonierenden Autofahrer eine Verwarnung.

Foto: Michael Kleinrensing

Emst.   Teuer zu stehen kam einem 43-jährigen Mercedes-Fahrer die Warnung seines gerade geblitzten Arbeitskollegen vor einer Laserkontrolle in Hagen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Kurios: Ein 43-jähriger Autofahrer wurde in der Cunostraße auf Emst von blitzenden Polizisten beim Telefonieren am Steuer erwischt. Den verdutzten Beamten erklärte der Mann, er habe zum Handy gegriffen, weil ihn ein Arbeitskollege vor der Tempokontrolle warnen wollte. Stattdessen musste er nun 100 Euro Strafe bezahlen und bekam einen Punkt in Flensburg verpasst.

Eigentlich wollte die Verkehrspolizei in der Cunostraße lediglich die Geschwindigkeit der Autofahrer kontrollieren. Doch dann konnten die Beamten durch die Visiereinrichtung des Lasergerätes erkennen, dass ein herannahender Mercedes-Fahrer mit seinem Handy telefonierte. Die Polizisten hielten ihn an, um den Verstoß zu ahnden. Daraufhin erklärte er ihnen, er habe abgenommen, weil ihn sein Kollege soeben vor der Messestelle habe warnen wollen.

Und tatsächlich war dieser Arbeitskollege kurz zuvor erst wieder von der Kontrollstelle weggefahren. Er war angehalten worden, weil er zu schnell unterwegs war und deshalb ein Verwarnungsgeld zahlen musste. . .

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben