Beratung

AWO-Beratung ist zentrale Anlaufstelle in Hagen

Die AWO-Suchtberatung in der Böhmerstraße ist die zentrale Anlaufstelle für Essstörungen im Auftrag der Stadt Hagen.

Beratungsstelle

Die AWO-Suchtberatung in der Böhmerstraße ist die zentrale Anlaufstelle für Essstörungen im Auftrag der Stadt Hagen. Die Beratung steht sowohl Betroffenen als auch Angehörigen, Multiplikatoren, Arbeitgebern, Interessierten und anderen Institutionen offen. Sie ist kostenlos, die Beratung unterliegt der Schweigepflicht. Alle Therapieschritte würden in Abstimmung mit dem Betroffenem angegangen, so Diplom-Sozialarbeiterin Carina Hegenscheid. Kontakt:
Suchtberatung AWO HA-MK Bömerstraße 11 58095 Hagen 02331/381-24 oder-25,suchtberatung@awo-ha-mk.de

Selbsthilfegruppe

Die Selbsterfahrungsgruppe für Essstörungen findet alle zwei Wochen montags von 16 bis 17.30 Uhr statt (Kontakt siehe oben). Am Samstag, 8. September, gibt es von 10 bis 14.30 einen Infostand der AWO-Beratung in der Stadtbücherei. Interessierten sind eingeladen.

Beispiele der Checkliste

Warnzeichen für Eltern, Freunde und Angehörige können sein.

Mahlzeiten werden ausgelassen.

Es werden nur sehr kleine Portionen gegessen.

Es wird versucht, das gemeinsam Essen zu vermeiden.

Es werden sehr strenge Regeln für sich selbst aufgestellt, was gegessen werden darf und was nicht.

Essen wird ausgespuckt.

Es wird heimlich Essen aus dem Kühlschrank geholt.

Betroffener verliert mehr als 5 Prozent des Körpergewichts in kurzer Zeit ohne ersichtlichen Grund.

Betroffener schmollt, wenn über Essen geredet wird, das Thema ist unangenehm.

Langes anschauen im Spiegel, extremes Beschäftigen mit dem eigenen Körper.

„All diese Zeichen müssen nicht für eine Essstörung sprechen, sie können aber“, so Carina Hegenscheid.

„Und im Zweifel das Angebot der AWO Beratungsstelle annehmen. Lieber früher als zu spät.“

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